"Wer bereits als Kind die Welt zwischen den Zeilen für sich entdeckt, geht auch später gern als Abenteurer durchs Leben." {Creativity First}

Sonntag, 5. August 2012

[Rezension] Chemie des Todes (Simon Beckett)

Simon Beckett: Chemie des Todes 

Mit diesem Werk gelang Simon Beckett endgültig der Sprung auf die internationalen Bestsellerlisten und in mein eigenes Bücherregal. Es ist der Beginn einer Reihe um den Protagonisten Dr. David Hunter und hat mich als Krimifan wahrlich bei Laune gehalten. Eine Stärke des Autors ist es mit Sicherheit, einen soliden Spannungsbogen bis zum Zerreißen zu spannen. Zwischen diesem Buch und mir hat die Chemie definitiv gestimmt.


~ Rezension ~

Es begann als Neuanfang …

Um vor den Tragödien seiner Vergangenheit zu fliehen, zieht es den forensischen Anthropologen Dr. David Hunter in eine beschauliche Ortschaft fernab hektischer Zivilisation. Dort nimmt er eine Stelle in der Praxis des hiesigen, an den Rollstuhl angewiesenen Landarztes Maitland an. Doch schon bald wird die vermeintliche Idylle von einer Serie an scheinbar minutiös geplanten Morden erschüttert und Hunter gerät in die Ermittlungen. Der Mörder lässt seine Opfer grausam leiden, bevor er ihnen das Leben nimmt. Als Jenny, Hunters an Diabetes leidende Freundin, eines Tages entführt wird, beginnt der dramatische Wettlauf um Leben und Tod und gegen eine Bestie, die näher zu sein scheint als jeder glaubt.

Mit Chemie des Todes gelang Beckett ein packender Roman, der das Herz krimibegeisterter Leser schneller schlagen lässt. Dr. Hunter wird als Mann gezeigt, der in seiner Branche hohes Ansehen genießt, jedoch privat vom Schicksal gezeichnet ist. Einzelheiten werden dem Leser nicht auf dem Silbertablett serviert, sondern werden peu à peu offenbart. Die Handlung ist von Beginn an stark, gewinnt jedoch zusätzlich an Brisanz, als die verzweifelte Suche nach Jenny beginnt. Die beschrieben Emotionen, von Hoffnung über Verzweiflung bis hin zu Todesangst, fand ich ergreifend ausgestaltet. Besonders auch die absolut kranke Sicht des Täters ließ mich schaudern. Der Ausgang des rasanten Geschehens bleibt bis zuletzt unklar, sodass man als Leser definitiv bis zum Schlusssatz mitfiebert. Erst dann kann man sich sicher sein … 

Alles in allem eine sehr gelungene Krimiunterhaltung von A bis Z!


F★ZIT: Komplex. Packend. Schmerzhaft.

1 Kommentar:

  1. Ich habe den Beckett und alle anderen Teile der Serie auch schon gelesen und finde sie total spannend und gut gemacht. :)

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Herzlichen Dank für deine Worte.