"Wer bereits als Kind die Welt zwischen den Zeilen für sich entdeckt, geht auch später gern als Abenteurer durchs Leben." {Creativity First}

Mittwoch, 9. Januar 2013

[Schreibzeugkiste] Schreiben ist ein Lebensgefühl!

Wie ihr mittlerweile vielleicht bereits festgestellt haben könntet, hege ich nicht nur ein großes Interesse fürs Lesen, sondern ich schreibe mindestens genauso liebend gern. Klar, wer bloggt, sollte diesen Faible haben. Ich weiß, dass viele von euch diese Passion mit mir teilen. 

Doch für mich geht das Schreiben übers Bloggen hinaus - wie vielleicht für einige für euch auch.  Schreiben ist für mich ein unentbehrliches Muss!!! 
Ich meine, natürlich ist es in der heutigen Zeit richtig schwer und gewagt zu sagen: Ich werde Autor! Immerhin ist das Schreiben eine harte und gleichermaßen idealistische Branche. 
Nichtsdestotrotz glaube ich, so schnell sollte man sich nicht entmutigen lassen und an den Ambitionen, eines Tages mehr als ein Tagebuch zu schreiben, festhalten! Wie heißt es so schön: Wer nicht wagt, der nicht gewinnt! Außerdem haben die meisten Schriftsteller klein und nicht gerade hauptberuflich begonnen, ihre Meilensteine zu setzen.

Da es den einen oder anderen eventuell - neben all meinen Ausführungen zu gelesenen Büchern - auch interessieren könnte, wie man als Hobbyautor und/ oder Blogger einen Schritt vor den anderen setzt und dabei die angestrebte "Karriereleiter" als publizierter Autor emporklettert (oder es zumindest versuchen könnte), habe ich mir gedacht, ich teile einige meiner Erfahrungen, Eindrücke und Empfehlungen mit euch. 
Fortan wird also gelegentlich ein Blick in die Schreibzeugkiste geworfen, um zu schauen, wie man was als kreativer Kopf in Worte fasst, unters Volk bringt und die eigenen Kompetenzen dabei stetig optimieren und mit den eigenen Fähigkeiten experimentieren kann. 

An dieser Stelle kann ich für alle leidenschaftlichen Schreiberlinge nur empfehlen, sich bei Gelegenheit auch den Blogs, die sich vorrangig mit dem Schreiben auseinandersetzen, zu widmen. Das mach ich mit Begeisterung. Zwar habe ich diese Blogs bisher vermehrt im englischsprachigen Kontext gefunden, dennoch schwenke ich die Fahne für jene "Blogs for Writers" hoch!

Gerade in den letzten Tagen wurde die Liste mit den Top 10 der Blogs for Writers 2012 veröffentlicht. Da gibt's einiges Hilfreiches und Motivierendes zu entdecken! Eine hohe Qualität der Blogs ist definitiv gegeben. 
Einen Blog, den ich längst für mich auserkoren habe, ist The Creative Penn von Joanna Penn. Die Autorin hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihren eigenen Werdegang als "Quereinsteiger" in die Branche zu dokumentieren und mit zahlreichen Informationen, Interviews, Tipps und Tricks zu unterlegen. Wie einige von uns, träumte sie lange davon, selbst Bücher zu schreiben und erfolgreich zu vermarkten. Inzwischen hat sie sich nicht nur als Bloggerin, sondern eben auch als Autorin von Fiktion und Sachbüchern etabliert. Wenn das kein Ansporn ist?


Kommentare:

  1. Das ist wohl wahr und ich weiß von einigen mittlerweile bekannten Autoren, die durch ihre Veröffentichungen auf privaten Blogs entdeckt oder an Fachleute empfohlen wurden.
    So, gesehen... wer weiß schon, welches Schicksal unseres ist? :)

    LG Morgaine

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    1. Wenn das kein Mut macht, liebe Morgaine, dann weiß ich auch nicht. Also dann, schreiben wir weiter fröhlich im Blogformat und warten ab, was geschehen mag. ;)

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  2. Ich habe als Teenager viel geschrieben, aber irgendwann hat mich die Realität einfach auf den Boden der Tatsachen geholt: für das was ich schreiben will, existiert kein Markt und auch generell ist der Buchmarkt absolut übersättigt. Entweder ich stecke all meine Energie in meinen Plan und scheitere und lebe durch Brot und Wasser und einem Platz im Keller, wie so mancher Dichter vor hundert Jahren, oder ich suche mir eine Einnahmequelle und habe dann auch nicht die volle Zeit mein Herzblut in eine Sache zu stecken. Halbe Sachen werden ja meist nichts. Also hab ichs gelassen. Irgendwie will ja heutzutage jeder ein Buch schreiben...
    Heute mache ich lieber Fotos... das ist unverbindlicher und geht schneller ;) (und man sieht sofort das Ergebnis)
    Ich wünsche dir jedoch viel Erfolg auf deinem Weg :)
    Lg.

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    1. Du hast Recht, Bücher zu schreiben, die tatsächlich gelesen werden, ist ein Unterfangen, das alles andere als ein Kinderspiel ist. Daher habe ich für mich entschieden, das Schreiben erst einmal als Hobby "zu perfektionieren" und alles andere abzuwarten. Wer weiß?
      Es freut mich, dass du im Fotografieren deine neue Bestimmung siehst. Ich bewundere immer Fotografen, die die Welt wirklich aus anderen Perspektiven sehen und denen es gelingt, immer wieder besondere Momente einzufangen, die wir sonst viel zu oft übersehen. Bleib deinem Weg treu!

      Vielen Dank für deine Zeilen & beste Grüße zurück!

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    2. Naja, Bestimmung ist sicherlich übertrieben, aber es macht riesig Spaß. Vor allem weil ich mich auch einfach viel besser fühle, wenn ich 2 h an der frischen Luft durch die Gegend gerannt bin, als nach 2 h (eventuell sogar mit Schreibblockade) beim Schreiben. Und Fotos sind ja nie so richtig schlecht, auch wenn man (so wie ich) keinen Plan vom professionellen fotografieren hat. Vielleicht versuche ich es irgendwann auch nochmal mit der Schreiberei, aber in den nächsten Jahren, eher nicht ;)
      Ich würde mich freuen, wenn du öfter über deine Schreiberei berichtest. :)

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    3. Ich finde es jedenfalls gut, dass du deinen (vorläufigen) Weg und damit auch ein Hobby, das für das nötige Wohlfühlaroma sorgt, gefunden hast. Fotografieren mag ich auch ganz gern, wobei das bei mir alles andere als professionell vonstatten geht. ;)

      Klar, mach ich doch glatt, wenn das Interesse besteht, melde ich mich öfter aus meiner "Schreibwerkstatt" zu Wort. Danke für dieses Feedback!

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Herzlichen Dank für deine Worte.