"Wer bereits als Kind die Welt zwischen den Zeilen für sich entdeckt, geht auch später gern als Abenteurer durchs Leben." {Creativity First}

Mittwoch, 11. Juni 2014

[Empfehlung] Weil das Leben die besten Geschichten schreibt!

Gar nicht allzu selten kommen wir — als Leser, als Blogger, als Menschen wie du und ich — im Leben an Weggabelungen, an denen wir durchatmen können/dürfen/sollten. 

Oftmals folgen wir dem Pfad dann in eine bestimmte, einfach logisch und richtig erscheinende Richtung. Ohne großartig darüber nachzudenken.

Manchmal hingegen bleiben wir stehen und sind uns der einen oder anderen Unsicherheit bewusst, die uns (eventuell zu Recht) zum Grübeln bringt. Welche Variable in der Gleichung bedarf Veränderung? Oder sind die bisherigen Strickmuster doch noch gar nicht aus der Mode? Gelegentlich heißt es dann: Jetzt wäre guter Rat teuer!

Ich weiß nicht genau, ob es tatsächlich eine momentane Trendrichtung ist oder ob es einzig an meiner persönlichen Wahrnehmung liegt, aber ich habe das Gefühl, als seien "Anstoß gebende Wegweiser" in Form schwarz auf weiß gedruckter Lebensgeschichten gerade ein wesentlicher Bestandteil vieler Bücherregale. 

Motivation und Inspiration in ein Stück angenehm unterhaltende Lektüre gepackt sind, genau das Richtige für viele von uns. Mich eingeschlossen.

Daher habe ich nachfolgend einmal eine (erste) kleine Auswahl an aus dem wahren Leben gegriffenen Geschichten, deren Autoren mich mit ihren Botschaften über die vergangenen Monate bzw. gar Jahre hinweg begleitet, begeistert und angesteckt haben, zusammengestellt.

Etwas zeitlos Gutes und wirklich Beflügelndes haben:


Die Geschichte, die der britische Straßenmagier Dynamo zu erzählen hat, steckt voller Höhen und Tiefen und Kraft, die aus jeder Achterbahn der Gefühle geschöpft werden kann. Und ganz nebenbei macht Dynamo seiner Passion alle Ehre und verzaubert tatsächlich ein wenig. Wie für mich gemacht!

Ellen DeGeners: Seriously ... I'm Kidding

Das Leben gibt nicht immer Grund zum Lachen. Doch wenn es das tut, dann sollten wir aus tiefstem Herzen und lauthals lachen können ... Miteinander. Über sich selbst. Weil es guttut. Kaum jemand bringt dies präziser auf den Punkt als Ellen DeGeneres, wobei sie zur Botschafterin eines zufriedenen und mit sich im Einklang stehenden Seins wird. Unnachahmlich gut!

Hape Kerkeling: Ich bin dann mal weg

Wie gut uns Auszeiten tun und wie sehr diese Regeneration uns voranbringt, weiß Pilgerer Hape Kerkeling aus erster Hand zu berichten. Dabei nie den Humor zu verlieren  egal, wie steinig der Weg und wie viele Blasen am Fuß — lautet die Devise. Gelegentlich ist es nur zu gesund, einen Abstecher zu wagen, mit dem niemand gerechnet hätte. Herrlich bestärkend!

Shawn Johnson: Winning Balance

Unter uns gesagt ein Buch, das mich in meiner jüngsten Lesevergangenheit enorm mitgerissen und beeindruckt hat. Gerade das Gefühl, beim Lesen gemeinsam mit Shawn Johnson zu wachsen, ist von steter Präsenz. Eine unbestechliche, nachdrückliche Motivation für die Suche nach der eigenen Balance, die für Zufriedenheit sorgt.


Ein Buch, das nicht nur die Geschichte einer Frau mit Vision erzählt, sondern darüber hinaus der beste Beweis dafür ist, wie klug es sein kann, "gegen den Strom" zu schwimmen. Sina Trinkwalder hegt bis heute große Ambitionen, an denen sie unbeirrt festhält. Der ehrliche Enthusiasmus, den dieses Buch versprüht, ist schlichtweg ansteckend. Erste Güte!


Was all jene Bücher (trotz der offensichtlich sehr unterschiedlichen Hintergründe ihrer Autoren) gemeinsam haben, ist ihre essentielle Katalysatorfunktion. Denn sie berichten auf Augenhöhe und das, obwohl oder gerade weil ihre Autoren zu den jeweils Besten  ihrer Zunft zählen. Sie beweisen ganz klar, dass Überzeugung, Passion und Beharrlichkeit für eine Erfüllung sorgen, die jedes Tal der Tränen in den Schatten stellt. Wenn wir an das glauben, was wir können, dann lohnt es sich, einen längeren Atem zu haben.

Fünf Bücher, die Perspektiven aufzeigen.

Beispielhaft! 

Sehr empfehlenswert.


P.S.: Habt ihr vielleicht selbst Leseempfehlungen, die in eine ähnliche Richtung tendieren?


Kommentare:

  1. "Die Analphabetin" von Agota Kristof ist in meinen Augen auch so ein Buch, und obwohl es recht dünn ist, hat es mich regelrecht umgehauen! Also evtl. auch eine Empfehlung an dich von mir ;-)

    Liebe Grüße
    Francine

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    1. Danke dir, Francine! Ich werde gleich mal recherchieren.

      Allerbeste Grüße zurück

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  2. Und? Meinst du, es wäre was für dich?

    Liebe Lesegrüße
    Francine

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    1. Ich denke doch. Zum einen wird auch noch tatsächlich das Autorsein in ein besonderes Licht gerückt. Eine Thematik, zur der ich nur schwerlich Nein sagen kann. Zum anderen habe ich deine Rezension gelesen, die wirklich für sich und das Buch spricht. Danke dir nochmals!

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Herzlichen Dank für deine Worte.