"Wer bereits als Kind die Welt zwischen den Zeilen für sich entdeckt, geht auch später gern als Abenteurer durchs Leben." {Creativity First}
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Dienstag, 30. Dezember 2014

[Jahresrückblick] 2•0•1•4 en bloc

Mit dem vor der Tür stehenden Jahreswechsel wird es schleunigst einmal Zeit, auf mein Buchblogjahr 2014 zurückzusehen, oder? 
Genau das möchte ich an dieser Stelle auch tun, weil ich denke, dass es nie verkehrt sein kann, schöne Erinnerungen noch einmal lebendig werden zu lassen.

Selbstredend, die zurückliegenden 12 Blogmonate hatten so manches in petto für mich, dem ich entweder schon mit eifriger Vorfreude entgegengefiebert hatte oder von dem ich nie gedacht hätte, dass ich Teil solch toller und mich positiv einnehmender Projekte hätte werden können.

Da ich in der komfortablen Lage bin, die Wahl der Qual gehabt zu haben, kann ich natürlich nur einige der Highlights anschneiden. Ansonsten würde es den Rahmen womöglich sprengen und wie säßen nächstes Jahr noch an diesem einen Blogpost ...

Besonders gefreut habe ich mich beispielsweise auf sehr bereichernde und unterhaltsame Weise in die Arbeit der beiden Autorinnen Adriana Popescu (Carrie Price) und Anne Freytag (Ally Taylor und auch Anne Sonntag) involviert zu sein. Zwei quirlige und herzlich-verschrobene Persönlichkeiten, die nicht ohne Grund von ihren Lesern mit Jubel, Trubel, Heiterkeit überall empfangen werden, wo sie aufschlagen. Die Lieblingsgefühle-Blogtour war daher ebenso ein Vergnügen wie das Verfassen der Pressestimmen zu den "Make it count"-Romanen und das leibhaftige Treffen mit den beiden auf der diesjährigen LoveLetter Convention in Berlin.

Apropos Adriana Popescu. Habe ich es als Pressestimme doch tatsächlich auf den Buchrücken ihrer italienischen Version von Lieblingsmomente, Stanotte il cielo ci appartiene, geschafft. Wie krass ist das denn bitte??? Schon ziemlich. Und eine echte Ehre obendrein.

Außerdem durfte ich im Verlaufe des Jahres mehrfach erleben, wie freundschaftlich es zwischen Bloggern, die als Menschen auf gleicher Wellenlänge agieren, zugehen kann. Ob Urlaubspost (im abgestempelten Briefumschlag), Überraschungspäckchen oder beständig enthusiastische Worte der Bestärkung — all das gab's reichlich von verschiedenen Seiten und ich bin mehr als dankbar dafür. Besonders möchte ich stellvertretend als prädikat-wertvoll-verdienende Wegbegleiter Katha, Ellen und Bröselchen anführen. Und auch Hannah über den virtuellen Weg gelaufen zu sein, ist eine stete Freude.
Überhaupt ist es irgendwie erstaunlich (und dann auch irgendwie doch so gar nicht), in welche kleinen und großen Netzwerke, freundschaftliche Verbundenheiten und tolle Begegnungen wir durchs Bloggen hineinwachsen. Autoren und Verlage, gleichgesinnte Bücherwürmer und Blogger, Fans und Follower — ein Miteinander, das Spaß macht. Danke euch allen!

Okay, wie es sich für einen Jahresrückblick auf einem Buchblog gehört, kann ich euch natürlich nicht ins neue Jahr schicken, ohne ein paar meiner absoluten Buchhighlights noch einmal ins rechte Licht zu rücken. Ihr wisst ja, wie das so ist, nicht wahr? Lange Rede, kurzer Sinn, hier nun in loser Reihenfolge einige Buchperlen meines Schmuckkästchens (samt Verlinkung zu den jeweiligen Rezensionen)

Adriana Popescu: Lieblingsgefühle
Mit diesem Roman verbindet mich einiges mehr als das "reine Lesen". Vielmehr repräsentiert er so etwas wie das Ticket zu einer Reise, die in vielerlei Hinsicht über ein Heute-Gelesen-und-morgen-Weiterempfohlen hinauswirkt.

Anne Freytag: Renate Hoffmann
Ein Roman, der zwar nicht "mainstream" sein mag, mich dafür umso mehr begeistert hat. Wenn ich sage, dieses Buch ist wie für mich gemacht, dann stimmt das zu 434%. Eine "Andersartigkeit", die ich liebe.

Derek Hough: Taking The Lead — Lessons From A Life In Motion
Jeder hat so Bücher, die ihn lange Zeit begleiten. Dieses hier hat sich im Nu zu einem meiner ewigen und wohl gehüteten Buchschätze gemausert. Ein inhaltliches Schwergewicht, das mit keiner größeren Persönlichkeit in jedem einzelnen Kapitel daherkommen könnte.

Ellen DeGeneres: Seriously ... I'm Kidding
Humor, Liebe zum Leben und filigrane Skurrilität vom Feinsten. Ein Buch, dessen enormer Unterhaltungswert mehr als lebhaft zwischen den Zeilen herumtollt. Für mich Lektüre exakt nach meinem Geschmack.

Huntley Fitzpatrick: Mein Sommer nebenan
Ein Jugendbuch, dessen gesamtes Erscheinungsbild und Wirkungsgefüge mich nachdrücklich angesprochen hat. Tatsächlich wurde ich als Leser von der vielschichtigen Welt der Figuren förmlich absorbiert.

Rachel Cohn & David Levithan: Dash & Lily's Book of Dares
Eines jener Jugendbücher, dessen Protagonisten mich ab der ersten Seite sofort um den Finger gewickelt haben. Beinahe zu schön, um wahr zu sein, doch schlicht und ergreifend eine Hommage an die Freundschaft.

Shawn Johnson: Winning Balance
Ein Buch voller lebensbejahender Botschaften und reflektierter Episoden aus dem Leben einer Hochleistungssportlerin. Der lebendige Erzählstil sorgte dafür, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte und wollte.


Des Weiteren fällt die Verfilmung von John Greens Das Schicksal ist ein mieser Verräter ebenso in meine Highlight-Rubrik. 
Als ich im letzten Jahr den Roman gelesen habe, war ich schon mehr als begeistert und berührt. Die Geschichte jetzt in bewegten Bildern zu erleben, war noch einmal ein ziemlich besonderes und emotional nachdrückliches Erlebnis. Dass die verfilmte Adaption eines Romans ein völlig anderes Medium ist als das Original zwischen zwei Buchdeckeln, dessen bin ich mir immer bewusst. Daher vergleiche ich beides auch nie wirklich bis ins kleinste Detail, weil ich eben weiß, dass die Prioritäten und Möglichkeiten der Umsetzung vollkommen verschieden sind. An diesem Beispiel nun allerdings zu sehen, mit welch formidablen Fingerspitzengefühl der Romanvorlage schauspielerisches Leben eingehaucht worden ist, ist phänomenal. Ein großer Pluspunkt, und der Film rückte schnurstracks in die Gruppe meiner Lieblingsfilme. Jetzt nicht wirklich die Überraschung. 


Ach ja, Musik durfte in diesem Jahr selbstverständlich auch nicht fehlen! Demzufolge bin ich wahrlich dankbar für so manche unvergessen bleibenden Konzertabende, aber auch für all die Künstler, die mich mit ihrer Musik abseits der Bühne zu begeistern wussten. Einige der Lieder, die aus verschiedenen Gründen und dank eines kontinuierlichen Dauerhörens auf meinem "Mixtape 2014" keinesfalls fehlen dürften, sind Folgende:


Unbreakable von Nick Howard


I Want Crazy von Hunter Hayes


Wake Me Up In Nashville von Sam Palladio


Thinking Out Loud von Ed Sheeran


Ohne zurück zu sehen von Tim Bendzko



Und auch das Interagieren auf Twitter sorgte bei mir manches Mal für Staunen. Besonders als ich dort ein paar favorisierte Tweets und Retweets von Persönlichkeiten/Künstlern (Nick Howard, Shawn Johnsons Body Department, Sam Palladio, Michael Kessler, Monique Coleman, Bec Lavelle, Clare Bowen, Amy Purdy, Hannah Trigwell), die in meinem Verständnis durchaus namhaft sind und Inspiration liefern, entdeckte. Hach ja, die unbegrenzten Möglichkeiten der sozialen Medien ...





Ich hoffe, ihr hattet 
(auf allen Ebenen eures Wirken) ein ähnlich grenzenlos bereicherndes Jahr 2014. Literarische Highlights natürlich inklusive. Für welches Buch oder Leseerlebnis seid ihr besonders dankbar? Da gibt es doch bestimmt das eine oder andere zu nennen ...


Hier noch eines meines Lieblingszitate: 

"Every time you say, "I can't do that," "I don't have what it takes," "It's too late," or "I'm not good enough," you're keeping yourself from living your truth." 

— Derek Hough

In diesem Sinne: Lasst euer Jahr nun ganz nach eurem Geschmack ausklingen! Wir lesen uns dann 2015 wieder. Es würde mich riesig freuen, wenn ihr dann noch immer neugierig auf Neues und die (schreibend ausgelebte) Kreativität liebend mit von der Partie wärt. 

Bis dahin: Macht's gut und feiert einen bunten, gesunden und vielversprechenden Jahreswechsel!!!


Mittwoch, 23. Juli 2014

[Rezension] The Funny Thing Is ... (Ellen DeGeneres)

Ellen DeGeneres: The Funny Thing Is ... 

Weil ich Ellen DeGeneres und ihre Art Witz und Wichtigkeit in ganz Alltägliches zu bringen, über alle Maßen mag, durfte ich mir nach ihrem ersten Buch, My Point Is ... And I Do Have One, selbstverständlich auch The Funny Thing Is ... nicht entgehen lassen. Denn gegen einen Bataillon aus originell platziertem Humor und anderen drolligen Angelegenheiten ist letztlich rein gar nichts einzuwenden. 

Welch gute Entscheidung! Denn erneut wurde mir bewusst, aus welch triftigen Gründen diese Entertainerin dort steht, wo sie eben steht und das genau so, wie sie dort eben steht: aufrecht, auf Augenhöhe mit dem Lauf der Welt und somit vor allem nie über den Dingen.
Wenngleich die Erstauflage des Buchs bereits 10+ Jahre her ist, hat das Gesamtpaket nichts an Persönlichkeit verloren, da das Unikat Ellen auf mich irgendwie doch beeindruckend zeitlos wirkt. 


~ Rezension ~

Auf der humorvollen Seite des Lebens

Dass das Leben nicht immer ein Zuckerschlecken ist, das weiß Ellen DeGeneres. Doch dieses Wissen hindert sie keinesfalls daran, eine genüssliche Portion Humor ins Spiel zu bringen. Schließlich hat eine Medaille stets zwei Seiten. Und die humorige glänzt eben viel schöner. Daher zögert Ellen DeGeneres keinen Moment, auch in ihrem zweiten Buch ihre Mitmenschen an der unberechenbar bunten Wundertüte ihres Lebens teilhaben zulassen. Ob Ellen beim Brunch mit (imaginären) Freunden, Ellen in psychologischer Zwickmühle oder Ellen auf ihrer Here and Now Tour  das Tolle ist, gute Gründe für bizarre Gedankengänge gibt es genügend. 

Ellen DeGeneres' The Funny Thing Is ... bietet einmal mehr reichlich Raum für herrlich abstruse Ideen und Szenarien, die unterstreichen, dass dem Leben eine Dreingabe an Unbeschwertheit und Witz recht gut zu Gesicht steht.

Für kompakte, leicht mehr als 170 Seiten darf der Leser Zeuge eines sehr besonderen und gleichzeitig inspirierenden Phänomens werden: Der gesunden Lebenseinstellung einer Entertainerin, die stets aufs Neue Mittel und Wege findet, über sich und die Unwegsamkeiten des Lebens zu lachen.
Mittels blühender Fantasie, leuchtender Überspitzungen und der Fähigkeit, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen, weiß Ellen DeGeneres zu bestechen. Wer ihre Persönlichkeit und ihren markanten Humor mag, wird in diesem Buch ein Füllhorn an amüsanten Lesemomenten finden.

Aus der Schlichtheit einer Alltagssituation ein Spektakel zu machen, dessen Bildhaftigkeit bühnenreif ist, darin liegt das Talent der Autorin. Eine Fertigkeit, mit der sie mich auch dieses Mal sehr gut unterhalten hat.
Nicht weniger mag ich (nach wie vor) die Botschafterrolle, welche Ellen DeGeneres einnimmt. Denn neben einem mitreißenden Unterhaltungswert, verliert sie nie die kleine ernst gemeinte und auf ehrlicher Beobachtungsgabe basierende Nuance aus den Augen. Scheinbar beiläufig werden aussagekräftige Statements eingestreut, die im drolligen Kontexts nicht untergehen. Vielmehr gleichen sie Leuchtsignalen, die den Weg weisen. Besonderer Fokus liegt hier auf Menschenrechten und der Obhut von Tieren. Belange, für die sich eines der beliebtesten Gesichter der US-amerikanischen TV-Landschaft auch abseits der Bühne mit großem Herzen einsetzt.

Der Stil des Buches ist, es lässt sich kaum treffender beschreiben, "typisch Ellen eben". Präzise und im Grunde genommen schlicht und dabei nicht weniger (selbst-) ironisch. Unkompliziert und mit einem gewohnt überdimensional großen Augenzwinkern versehen schildert die Autorin lose angeordnete Anekdoten aus ihrem fantasievollen und ereignisreichen Leben.

Im Draufblick ein Buch, das ein Stück schräge Unterhaltung à la Ellen DeGeneres in das heimische Buchregal bringt. Wer ihrem Humor und einer Lebensphilosophie nicht abgewandt ist, die gleichsam leger wie profund daherkommt, der darf beherzt zu diesem kleinen Werk greifen.

FZIT: Kurios. Clever. Kompakt. 


Freitag, 4. Juli 2014

[Rezension] Love, Ellen (Betty DeGeneres)

Betty DeGeneres: Love, Ellen

Als die US-amerikanische Entertainerin Ellen DeGeneres 1997 den mutigen und endgültigen Schritt ging, sich öffentlich als homosexuell zu outen, lagen hinter ihr und ihrer Familie bereits Jahrzehnte des Versteckspiels. Eine zermürbende Zeit, welche zugleich insbesondere das Band zwischen Ellen und ihrer Mutter Betty unvergleichlich festigte.
In ihrem Buch beschreibt Betty DeGeneres die gemeinsame Reise aus ihrer Sicht. Dabei gesteht sie, wie verletzend und egoistisch ihre Gedanken ihrer Tochter gegenüber anfangs waren. Eine beeindruckende Offenheit, wie ich finde. Überhaupt glänzt dieses Buch für mich durch seine uneingeschränkte Ehrlichkeit. Dass Betty DeGeneres unzähligen Menschen ganz gleich, wen sie lieben — aus der Seele spricht, ist für mich unverkennbar. Und trotz des Erscheinens dieses Buches in den späten 1990er Jahren hat die Botschaft an Dringlichkeit und Signifikanz nichts verloren.


~ Rezension ~

Bedingungslose Aufrichtigkeit ist das größte Geschenk.

Betty DeGeneres wächst konservativ in den 1930er Jahren in einem behüteten und gleichermaßen verschwiegenen Elternhaus auf. Die Familie ist füreinander da, allerdings wird sich emotionalen Kontroversen eher mit Stillschweigen gewidmet. Als Betty, inzwischen selbst stolze Mutter zweier Kinder, eines Nachmittags mit ihrer Tochter Ellen zu einem Strandspaziergang aufbricht, ahnt sie nicht, dass die kommende halbe Stunde ihr Weltbild und damit ihre Einstellung zu gesellschaftlichen Normen und Menschenrechten vollkommen verändern wird. Denn Ellen gesteht ihrer Mutter, dass sie Frauen liebt. Ein Schock für Betty. Nichtsdestotrotz zögert sie keine Sekunde, ihrer Tochter für ihr Vertrauen und ihre Aufrichtigkeit zu danken und ihr ihre unerschütterliche Mutterliebe entgegenzubringen. Dass Ellen in den nachfolgenden Jahrzehnten zu einer der angesehensten Entertainerinnen der USA mit einzigartiger Vorbildrolle und Betty zur engagierten Aktivistin für die Rechte Homosexueller werden soll, weiß 1978 noch niemand.

In ihrem Buch Love, Ellen blickt Betty DeGeneres auf ihr Leben als Ehefrau und Mutter zurück. Dabei reflektiert sie unumwunden eigene Schwächen und erzählt voller Stolz, wie sehr sie dank ihrer Tochter Ellen DeGeneres zu einem toleranteren Menschen mit einer Herzensangelegenheit geworden ist.

Die von Betty DeGeneres beschriebene Achterbahn des Lebens könnte turbulenter kaum sein. Von der jungen Frau auf der Suche nach der familiären Erfüllung über die Schockstarre nach dem Comingout ihrer Tochter bis hin zur international beliebten Repräsentantin einer Gesellschaft, die akzeptiert, anstatt verurteilt.
Offen und direkt spricht die Autorin nicht nur die Missstände einer modernen Gesellschaft an, sondern sie gesteht nicht weniger ihre eigene Unwissenheit, Angst und Unsicherheit. Betty DeGeneres lässt Nähe zu und gewährt damit Einblicke, die bewegen. Bewegen, etwas verändern zu wollen. Für mich eine unglaubliche Stärke dieses Buches.

Mit ihrer Geschichte möchte die Autorin und Mutter einer homosexueller Tochter zeigen, wie schwer und gleichzeitig unheimlich befreiend es ist, sich selbst einzugestehen, dass Liebe etwas Grenzenloses ist.
Ihr persönlicher Hintergrund macht sie zu einer der besten Botschafterinnen dieser Mission. Denn Betty DeGeneres wirft stets einen Blick auf das Ganze. Sie kann das Hadern und den Schreck absolut nachvollziehen, doch erhebt dabei ihre Stimme vehement gegen Ignoranz und Ablehnung.

Mit einer Vielzahl von berührenden Geschichten, die ihr Menschen im Laufe ihrer Tätigkeit als Mitglied von P-FLAG (Parents, Friends and Family of Lesbians and Gays) erzählt haben, unterstreicht sie die Wichtigkeit einer für Gleichberechtigung stehenden Gesellschaft. Eine Mission, die sie unermüdlich verfolgt. Sie räumt mit gängigen Vorurteilen auf und macht Mut — sowohl den Homosexuellen selbst als auch deren Familien und Freunden. In einer Welt zwischen Selbstverständlichkeit und rigoroser Religiosität eine nach wie vor notwendige Aufgabe. Eines ist sicher: Die großherzige Philanthropie, welche in jedem einzelnen Kapitel mitschwingt, setzt Ausrufezeichen und ergreift während des Lesens. 

In der Summe ein Buch, dessen Botschaft ausdrücklicher, persönlicher und aufrichtiger nicht sein könnte: Die Liebe zwischen Eltern und Kindern ist etwas Bedingungsloses, das als unerschütterlicher Fels in der Brandung gesellschaftlicher Spannungsfelder stehen muss. Nichts ist kostbarer als Familie und Freunde, die einen akzeptieren, wie man ist.

FZIT: Lebensnah. Konsequent. Aufrichtig. 


Mittwoch, 11. Juni 2014

[Empfehlung] Weil das Leben die besten Geschichten schreibt!

Gar nicht allzu selten kommen wir — als Leser, als Blogger, als Menschen wie du und ich — im Leben an Weggabelungen, an denen wir durchatmen können/dürfen/sollten. 

Oftmals folgen wir dem Pfad dann in eine bestimmte, einfach logisch und richtig erscheinende Richtung. Ohne großartig darüber nachzudenken.

Manchmal hingegen bleiben wir stehen und sind uns der einen oder anderen Unsicherheit bewusst, die uns (eventuell zu Recht) zum Grübeln bringt. Welche Variable in der Gleichung bedarf Veränderung? Oder sind die bisherigen Strickmuster doch noch gar nicht aus der Mode? Gelegentlich heißt es dann: Jetzt wäre guter Rat teuer!

Ich weiß nicht genau, ob es tatsächlich eine momentane Trendrichtung ist oder ob es einzig an meiner persönlichen Wahrnehmung liegt, aber ich habe das Gefühl, als seien "Anstoß gebende Wegweiser" in Form schwarz auf weiß gedruckter Lebensgeschichten gerade ein wesentlicher Bestandteil vieler Bücherregale. 

Motivation und Inspiration in ein Stück angenehm unterhaltende Lektüre gepackt sind, genau das Richtige für viele von uns. Mich eingeschlossen.

Daher habe ich nachfolgend einmal eine (erste) kleine Auswahl an aus dem wahren Leben gegriffenen Geschichten, deren Autoren mich mit ihren Botschaften über die vergangenen Monate bzw. gar Jahre hinweg begleitet, begeistert und angesteckt haben, zusammengestellt.

Etwas zeitlos Gutes und wirklich Beflügelndes haben:


Die Geschichte, die der britische Straßenmagier Dynamo zu erzählen hat, steckt voller Höhen und Tiefen und Kraft, die aus jeder Achterbahn der Gefühle geschöpft werden kann. Und ganz nebenbei macht Dynamo seiner Passion alle Ehre und verzaubert tatsächlich ein wenig. Wie für mich gemacht!

Ellen DeGeners: Seriously ... I'm Kidding

Das Leben gibt nicht immer Grund zum Lachen. Doch wenn es das tut, dann sollten wir aus tiefstem Herzen und lauthals lachen können ... Miteinander. Über sich selbst. Weil es guttut. Kaum jemand bringt dies präziser auf den Punkt als Ellen DeGeneres, wobei sie zur Botschafterin eines zufriedenen und mit sich im Einklang stehenden Seins wird. Unnachahmlich gut!

Hape Kerkeling: Ich bin dann mal weg

Wie gut uns Auszeiten tun und wie sehr diese Regeneration uns voranbringt, weiß Pilgerer Hape Kerkeling aus erster Hand zu berichten. Dabei nie den Humor zu verlieren  egal, wie steinig der Weg und wie viele Blasen am Fuß — lautet die Devise. Gelegentlich ist es nur zu gesund, einen Abstecher zu wagen, mit dem niemand gerechnet hätte. Herrlich bestärkend!

Shawn Johnson: Winning Balance

Unter uns gesagt ein Buch, das mich in meiner jüngsten Lesevergangenheit enorm mitgerissen und beeindruckt hat. Gerade das Gefühl, beim Lesen gemeinsam mit Shawn Johnson zu wachsen, ist von steter Präsenz. Eine unbestechliche, nachdrückliche Motivation für die Suche nach der eigenen Balance, die für Zufriedenheit sorgt.


Ein Buch, das nicht nur die Geschichte einer Frau mit Vision erzählt, sondern darüber hinaus der beste Beweis dafür ist, wie klug es sein kann, "gegen den Strom" zu schwimmen. Sina Trinkwalder hegt bis heute große Ambitionen, an denen sie unbeirrt festhält. Der ehrliche Enthusiasmus, den dieses Buch versprüht, ist schlichtweg ansteckend. Erste Güte!


Was all jene Bücher (trotz der offensichtlich sehr unterschiedlichen Hintergründe ihrer Autoren) gemeinsam haben, ist ihre essentielle Katalysatorfunktion. Denn sie berichten auf Augenhöhe und das, obwohl oder gerade weil ihre Autoren zu den jeweils Besten  ihrer Zunft zählen. Sie beweisen ganz klar, dass Überzeugung, Passion und Beharrlichkeit für eine Erfüllung sorgen, die jedes Tal der Tränen in den Schatten stellt. Wenn wir an das glauben, was wir können, dann lohnt es sich, einen längeren Atem zu haben.

Fünf Bücher, die Perspektiven aufzeigen.

Beispielhaft! 

Sehr empfehlenswert.


P.S.: Habt ihr vielleicht selbst Leseempfehlungen, die in eine ähnliche Richtung tendieren?


Mittwoch, 4. Juni 2014

[Neu im Regal] Aufrichtige Worte einer Mutter

Dass ich ein Fan von Ellen DeGeneres bin, dürfte nun nicht die Neuigkeit schlechthin sein. Daher überrascht es bestimmt auch weniger, dass es für mich eine logische Schlussfolgerung ist, meine heimische Buchsammlung mit Love, Ellen aus der Feder von Betty DeGeneres zu ergänzen. 

Denn sosehr ich den Humor und die Leichtigkeit Ellen DeGeneres' schätze, ebenso sollte nicht vergessen sein, dass ebenfalls eine der zurzeit populärsten US-amerikanischen Entertainerinnen und ihre Familie massive persönliche Hürden zu überwinden und mit herber Konfrontation zu kämpfen hatten. Insbesondere nach Ellens öffentlichem Comingout 1997. 
Die Geschichte aus der Sicht einer Mutter zu lesen, für die sich mit dem (Ein-) Geständnis ihrer Tochter eine grundlegende Lebenssicht änderte, wird mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit eine Achterbahn der Gefühle.

Ein Werk, dessen aufrichtige Botschafterfunktion auch 15 Jahre nach Erscheinen nichts an Bedeutung verloren hat. Ein Ausrufezeichen, das meiner Meinung nach auch gegenwärtig noch für Gleichberechtigung und Vertrauen, Rückhalt und Familienbande steht! 
Eines wird für mich bereits vorm Lesen des Buches einmal mehr deutlich: die Philanthropie, für welche die DeGeneres' stehen.



Montag, 10. März 2014

[Rezension] My Point Is ... And I Do Have One (Ellen DeGeneres)

Ellen DeGeneres: My Point Is ... And I Do Have One

Dass ich Fan von Ellen DeGeneres' Humor bin, ist inzwischen wahrscheinlich kein Staatsgeheimnis mehr. Demnach musste ich selbstverständlich auch ihr Debüt von anno 1995 lesen.
Ein Buch, in dem so herrlich kurzweilig und unterhaltsam um den sprichwörtlichen heißen Brei (oder in diesem Falle den zubereiteten French Toast) herumgeredet wird, dass es schlicht und ergreifend amüsiert. Die Autorin macht hierbei dem Buchtitel alle Ehre. 
Es geht in diesem Werk um etwas ... Bloß um was genau? Das, liebe Leserinnen und Leser, kommt ganz auf die Perspektive an ...


~ Rezension ~

Du musst kein Küchechef sein, um mit einer Prise Humor zu würzen!

Es gibt vieles, worüber eine der lustigsten Frauen Amerikas ihr erstes Buch hätte schreiben können. Sie, Ellen DeGeneres, entschied sich schlussendlich dafür, unter anderem ihr unglaublich gutes Rezept für French Toast mit ihren Lesern zu teilen. Ebenso schildert sie die einzigartigen Vorzüge des Prominentseins und macht erst recht nicht Halt vor der gruseligsten Begegnung ihres Lebens. (Ihr Telefonat mit Gott, welches als Stand-up-Comedian ein Muss in ihrem Repertoire war, findet sich nur in Auszügen im Buch wieder. Aus zweierlei Gründen: Zum einen lebt dieses Stück in der Ausführung von Mimik, Gestik und exzellentem Timing. Zum anderen bekam Ellen vor dem Druck des Buches einen Brief von Gott höchstpersönlich, der im Falle einer Veröffentlichung mit juristischen Konsequenzen drohte.)

My Point Is … And I Do Have One von Ellen DeGeneres lebt von einem Humor, dessen größte Selbstverständlichkeit zugleich einer großen Selbstlosigkeit entspricht: Nuancierte Unterhaltung, die zeitlos ist.

Großzügig gehen in diesem Buch drollige Anekdoten Hand in Hand, die vor gewitzter Übertreibung nur so sprühen. Hinzu kommt die Fähigkeit der Autorin zum Tragen, Nichtigkeiten mit grotesken Details zu versehen und ihnen auf diese Weise rundum konkurrenzfähigen Unterhaltungswert zu verleihen.

Ellen DeGeneres' Geschichten haben ihre Stärken in energischer Leichtfüßigkeit. Was auf den ersten Blick nach einem Widerspruch klingt, erscheint bei näherem Hinsehen vollends logisch: Energisch, weil konsequent unterhaltend. Leichtfüßig, weil die unbeschwerte, pointiert ironische Facette stets präsent ist.

Irrungen und Wirrungen kreiert Ellen DeGeneres der Unterhaltung wegen: Ausgeschmückte Umwege werden gern genommen. Augenscheinlich Lapidares wird pfiffige Wichtigkeit beigemessen. Menschliche Schwächen (und Verfehlungen) werden zur Ironie des Schicksals … und für diese können wir nun weiß Gott nicht.

Das schier unerschöpfliche Reservoir der Autorin an Ulk kombiniert mit Beobachtungen des ganz Alltäglichen ist unglaublich und nur einer der Gründe, weshalb ich ihr Unterhaltungstalent so mag.
Den erzählten Geschichten liegt oftmals ein recht unscheinbarer Ausgangspunkt zugrunde. Doch Ellen DeGeneres schafft es, ein Geflecht aus schrägen und gleichzeitig nachvollziehbaren Gedankengängen zu verweben, dass der Spannungsbogen unweigerlich gestrafft wird. Für mich der beste Beweis dafür, dass es beim Erzählen nicht nur auf das Was, sondern vor allem auf das Wie ankommt. Das Vermögen, eine Pointe transportieren zu können, ist Gold wert.

Insgesamt  um es auf den Punkt zu bringen  ein Buch, das hervorragend humorige Kost für zwischendurch serviert. Ein Stimmungsaufheller, der Weisheiten und Unsinnigkeiten für jede Lebenslage zu bieten hat. Ein Füllhorn an Absurditäten des Alltags, von denen man plötzlich glaubt: Ja, so könnten sich die Dinge tatsächlich zugetragen haben.

F★ZIT: Quietschfiedel. Mitnehmend. Kurios. 


Mittwoch, 5. März 2014

[Neuzugänge] Weil treffender Humor zeitlos ist

Nachdem ich das dritte Buch von Ellen DeGeneres gelesen habe und ich im Großen und Ganzen ein überzeugter Anhänger ihrer Art der Unterhaltung bin, musste ich nun selbstverständlich ebenfalls auf ihre literarischen Anfänge zurückgreifen. Nur gut, dass man ihre Bücher nicht zwangsläufig in chronologischer Reihenfolge lesen muss. Phew!

Daher gab's jetzt gleich einmal ein Doppelpack Lektüre von der Entertainerin, der es kürzlich gelang, Twitter vollends außer Gefecht zu setzen. Denn auch mit einem denkbar trendigen Schnappschuss während der diesjährigen Oscar-Verleihung sorgte Ellen DeGeneres für einen Akzent.

Doch ich schweife ab. Pardon. 

Zurück zu den Büchern, die ich nun partout nicht links liegen lassen konnte: My Point Is ... And I Do Have One sowie The Funny Thing Is. Die beiden Bücher muten beinahe nostalgisch an, betrachtet man die Tatsache, dass das erste bereits Mitte der 1990er Jahre entstanden ist. Doch guter, satter Humor ist zeitlos und bekanntlich nicht vergänglich ...



Freitag, 21. Februar 2014

[Rezension] Seriously ... I'm Kidding (Ellen DeGeneres)

Ellen DeGeneres: Seriously ... I'm Kidding 
[deutscher Titel: Ich mach doch nur Spaß!: Und andere Dinge, die Ihnen helfen könnten, es aber wahrscheinlich nicht tun]


Ich bin im Allgemeinen kein überdurchschnittlich enormer Fan von Talkshows, doch Ausnahmen bestätigen die Regel: The Ellen Show. Und es ist auch gar nicht allzu leicht, in der großen weiten von Herren dominierten Welt der Humoristen und Comedians einen weiblichen Witzbold zu finden, der mich überzeugen kann. Doch, wie sollte es anders sein, gibt es auch hier eine sehr große, erwähnenswerte Ausnahme: Ellen.
Woran es nun genau liegt, kann ich gar nicht sagen. Ich nehme an, es ist das Gesamtpaket aus Wortwitz und Selbstironie, Aufrichtigkeit und Respekt. Stets auf den Punkt, drollig, ehrlich und dabei ohne verbale Tiefschläge. Mein Geschmack! Nachschlag bitte! 
Daher MUSSTE ich selbstverständlich Ellen DeGeneres auch lesen. Denn  logische Schlussfolgerung meinerseits  wer auf dem Bildschirm derart überzeugt, kann doch nur gut im geschriebenen "Erzählen" sein. Oder?
Ich meine, es wird schon seine Gründe haben, dass ich dieses Buch in einem einzigen Zug durchgelesen habe ...


~ Rezension ~

Das Leben ist eine große Wundertüte. Greift hinein!

Sie, Ellen DeGeneres, hat einiges zu erzählen. Immerhin ist sie Gastgeberin einer in den USA über alle Maßen beliebten Talkshow. Hier muss also geplaudert werden. Ohne Punkt und Komma und mit einer wohlwollenden Portion Humor. Doch darüber hinaus wird Ellen von vielen als Paradebeispiel einer Philanthropin gesehen. Dort wo sie heute steht, würde die Frau mit den stechend blauen Augen und dem Herzen auf der Zunge allerdings nicht angekommen sein, wenn sie nicht erkannt hätte, wie liebenswert das Leben trotz und gerade wegen all seiner Umwege und Türschwellen, über die es sich hervorragend stolpern lässt, ist. Jene Erkenntnis weiterzugeben, ist ihr eine Herzensangelegenheit. Darum das Buch. Und weil es da dieses Missverständnis mit dem IKEA Tisch in ihrer Frühstücksecke gab ...

Ellen DeGeneres ist kein unbeschriebenes Blatt und ebenso gern beschreibt sie ebenjenes. (Vor allem dann, wenn es recyclet wurde.) Ihr drittes Buch Seriously ... I'm Kidding ist der beste Beweis dafür, dass das Allroundtalent aus den USA nichts an Esprit und Witz einbüßt, wenn es nicht gerade über den TV-Bildschirm flimmert.

In den kurzweiligen Kapiteln des Buches reiht die Autorin Anekdote um Anekdote wie die Perlen einer Kette aneinander. Sie schöpft dabei aus dem vollen Repertoire ihrer Lebenserfahrung und nimmt auf einen Streifzug durch ihr Wirken vor und hinter der Kamera mit. Ob nun ihr Faible für einen ständigen Wohnungswechsel (Aufräumen wäre zu umständlich), ihre Ansichten zur abhanden gekommen Höflichkeit (Pünktlichkeit ist ein Muss. Wer mehr als eine Stunde nach dem vereinbarten Termin noch immer nicht aufgeschlagen ist, sollte besser eine sehr gute Entschuldigung parat haben. Wie eben die Entbindung des eigenen Kindes während der Autofahrt.) oder ihre Casino-Erfahrungen (Alles darfst du in Las Vegas tun. Nur eben niemals Mandel am Pokertisch knabbern.) Ellen weiß zu unterhalten.

Während der Kapitel, deren lose inhaltliche Reihenfolge einem Über-Gott-und-die-Welt-Plausch unter Freunden gleicht, spricht Ellen DeGeneres die Leser stets direkt an. Kreiert auf diese Weise ein angenehmes Miteinander. 

Bestechend gut kommt ihr unverkennbarer Humor zu Geltung. Bildhaftigkeit, Situationskomik und selbstverständliche Trockenheit sorgen für Amüsement beim Lesen und begeisterten mich. Beeindruckend, dass jemand gleichzeitig sowohl derartig schräg als auch gerade(her)aus agieren kann. Ein Widerspruch? Nicht zwangsläufig. Und wenn doch, das Leben steckt schließlich voller Widersprüche. 

Doch neben all dem Wortwitz und dem schillernden Humor kommen auch ernsthafte Botschaften nicht zu kurz. Ellen DeGeneres weiß es, was es heißt, den eigenen Weg zu gehen. Sie war die erste bekennende homosexuelle Showmasterin in den USA. Ihr Sinn für Gerechtigkeit ist beispielhaft. Sie ernährt sich vegan und ist Tierliebhaberin. Die Konfrontation mit Stereotypen bleibt hierbei nicht aus. Doch Ellen füllt jene Hülsen sozusagen mit Helium, nimmt ihnen dabei die Schlagkraft und verleiht ihnen zugleich eine augenzwinkernde Leichtigkeit des Seins.

Die Botschaft des Buches wird deutlich: Sei mit vollster Überzeugung derjenige, der du bist! Bleibe dabei deinen eigenen Werten treu und verliere trotz Rückschlägen nie die Freude am Leben aus dem Auge. Schau nach vorn und vor allem in den Spiegel, denn du könntest Spinat zwischen den Zähnen haben!

FZIT: Unverblümt. Lebensbejahend. Ulkig.

P.S.: Um den unverfälschten Wortwitz zu erleben, ist es zu empfehlen, die englischsprachige Originalversion der deutschen Übersetzung vorzuziehen.


Freitag, 7. Februar 2014

[Neu im Regal] Guter Humor ist wie Dessert ... Zergeht auf der Zunge!

Wer mag ihn nicht? Guten, herzhaften Humor. Also ich mächtig gern! Ich mag ihn ebenfalls und besonders, wenn er leicht schräg, ironisch, subtil und/oder wortwitzig daherkommt.

Es gibt ein paar Humoristen und Comedians, die mich wirklich gut unterhalten. Eine aus dieser Riege ist Ellen DeGeneres, US-amerikanisches Allroundtalent mit einem Humor, der auf mich immer wieder einen erfrischend scharfsinnigen Eindruck macht. Logische Drolligkeit oder drollige Logik? Von allem eben das gewisse Etwas.

Aus diesem Grund konnte und wollte ich auch ihrem Buch Seriously ... I'm Kidding in keinster Weise widerstehen. Ernsthaft, nennt mich gern konsequent!