"Wer bereits als Kind die Welt zwischen den Zeilen für sich entdeckt, geht auch später gern als Abenteurer durchs Leben." {Creativity First}

Freitag, 21. September 2012

[Challenge] Meine Buch-Woche


Inspiriert von Solitary's Bücherecke folge ich doch spontan der Einladung und nehme an der von Soli ins Leben gerufenen Challenge Meine Buch-Woche #1 teil. Fühlt euch angesprochen, diesem Elan zu folgen. So kann man die zurückliegende Lese-Woche prächtig Revue passieren lassen.
Alles klar, dann werde ich nun - mit langen eleganten und kurzen aufgeweckten Griffen in die Tastatur - zur Tat schreiten ...

Meine Buch-Woche #1 
Vergangene Woche habe ich es mir mit Zurück auf Glück und Beim Leben meiner Schwester gemütlich gemacht. Dabei war vor allem das Buch Beim Leben meiner Schwester ein für Gänsehaut sorgendes Highlight. 
Mein Lieblingsgenre ist keinesfalls eindeutig zu benennen, jedoch wohl tendenziell zeitgenössische Romane, Thriller, Jugendbücher, Fantasy und dieses habe ich mit Pinguinwetter, Beim Leben meiner Schwester und Carlotta - Film ab im Internat! in meinem Buchregal erweitert. 
Auf meinem Blog/Homepage habe ich folgende Buchrezensionen veröffentlicht: Ich bin dann mal weg (Hape Kerkeling), Pinguinwetter (Britta Sabbag), Méto. Das Haus (Yves Grevet), Beim Leben meiner Schwester (Jodi Picoult) sowie Carlotta - Film ab im Internat! (Dagmar Hoßfeld).
Wenn ich könnte, würde ich gern J. K. Rowling (Autorin) und Liz & Danny (... und der Preis ist dein Leben) (Buchfiguren) persönlich kennenlernen. 
Der letzte Satz aus meinem momentanen Lesefutter lautet: Ja, DAS ist die Hauptsache!, dachte sie glücklich.
Die Challange Buch-Woche gefällt mir ohne Zweifel.


[Rezension] Carlotta - Film ab im Internat! (Dagmar Hoßfeld)


Dagmar Hoßfeld: Carlotta - Film ab im Internat! 

Dank der Buchbotschafter durfte ich nun Bekanntschaft mit Carlotta und ihren quirligen und nicht auf den Mund gefallenen Freunden des Internats Prinzensee machen. Ich muss sagen, dass bereits das Cover einen farbenfroh positiven Eindruck auf mich machte, den die Geschichte dann nur festigen konnte.
Dieses Ende September 2012 im CARLSEN Verlag erscheinende Jugendbuch spricht besonders die Zielgruppe der Mädchen im jungen Teenageralter an und sorgt eindeutig für flippig gute Leseunterhaltung.


~ Rezension ~

Als Teenie turbulent hinein ins (Schul-) Leben ...

Carlotta steckt mitten in der siebten Klasse und im dritten Jahr auf dem Internat Prinzensee. Als sich eine Filmcrew ankündigt, um auf dem Internatsgelände einen Teil einer momentan absolut angesagten TV-Serie zu drehen, herrscht Ausnahmezustand.
Manu und Sofie, Carlottas Freundinnen, wollen unbedingt am Casting für die Komparsenrollen teilnehmen und überreden Carlotta es ihnen gleich zu tun. Dabei würde diese sich viel lieber ungestört ihrer ausgefeilten Gummibärchenfotografie widmen. Doch dann kommt alles anders als erwartet und Carlotta steckt mitten in einem Tohuwabohu, das unbeirrt seinen Lauf nimmt.

Der dritte Band der Carlotta-Reihe kommt äußerst sympathisch daher. Dagmar Hoßfeld erzählt eine Geschichte, welche vor allem Mädchen in Carlottas Alter vollends ansprechen dürfte.
Erfrischend ausgestaltete Charaktere, eine wundervoll malerisch beschriebene Kulisse sowie realistische Einblicke in das Internatsleben verleihen der Handlung eine gehörige Portion Schwung. Gleichzeitig werden – neben all der ansteckenden Lockerheit – auch die speziellen Eigenheiten des allmählichen Erwachsenwerdens geschickt aufgegriffen.
Ein besonders nettes Merkmal der Protagonisten, das mir unweigerlich ins Auge fiel, ist wohl die Affinität zum Verzehr von Süßigkeiten und Knabbereien. Eine Leidenschaft, welche die Figuren gewiss mit vielen Lesern teilen dürften.
Des Weiteren punktet dieses Buch bei mir durch kreativ betitelte Kapitelüberschriften, eine authentische Widergabe jugendlicher Befindlichkeiten sowie der vermittelten Bedeutsamkeit von Freundschaft, Einfühlungsvermögen und Selbstbewusstsein.

Carlotta:Film ab im Internat! präsentiert sich in einem herrlich bunten Gewand aus Realitätstreue und Idealvorstellungen, Vorbildwirkung und Aufklärung, Frohsinn und Zielstrebigkeit.

F★ZIT: Abwechslungsreich. Erklärend. Sprudelnd.


Donnerstag, 20. September 2012

[Rezension] Beim Leben meiner Schwester (Jodi Picoult)


Jodi Picoult: Beim Leben meiner Schwester 

Nachdem ich bereits viele Empfehlungen für dieses Buch bekommen hatte und auch den dazugehörigen Film wirklich gelungen fand, musste ich nun auch endlich einmal diesen Picoult-Klassiker lesen. Immerhin mag ich den Stil der Autorin einfach zu sehr, um mir diesen Roman entgehen zu lassen.
Mit einem Kloß im Hals flog ich dann förmlich durch die Geschichte. Die Handlung berührte und erschütterte mich zugleich. Erwartungsgemäß überzeugte mich das explosive Werk von A bis Z und darüber hinaus. 


~ Rezension ~

Die dreizehnjährige Anna Fitzgerald trägt seit ihrer Geburt eine unermesslich große Verantwortung und Bürde: Sie ist die Knochenmarkspenderin ihrer todkrank an Leukämie leidenden Schwester Kate.
Eines Tages fasst Anna den schweren Entschluss, sich gegen den Wunsch ihrer Eltern zu stellen, der vorsieht, eine Niere für Kate zu spenden. Anna sucht den renommierten Anwalt Alexander auf und bittet ihn, eine Entlassung aus der elterlichen Gewalt in allen medizinischen Fragen zu erwirken. Ein Schritt, der höchstwahrscheinlich über Leben und Tod entscheiden wird.

Beim Leben meiner Schwester zählt wohl zu den bekanntesten Werken Jodi Picoults. Gewohnt ergreifend, präzise und tiefgründig erzählt sie in diesem Roman eine Geschichte, die von Leid und Schmerz, Verzweiflung und Selbstaufgabe, Irrglaube und Selbstbestimmung geprägt ist. 
Wie viel Tragik hält eine Familie aus, bevor sie zerbricht? Inwieweit darf man von dem eigenen Kind verlangen, das persönliche Wohl für das der Schwester zu zermürben? Wann ist es an der Zeit, loszulassen?

Stammzellenforschung, Krebstherapie, Organspende, Sterbehilfe – all diese hochbrisanten Themen bettet Picoult taktvoll, sensibel und zugleich aussagekräftig und fundiert recherchiert in diesen Roman ein.

Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht der unterschiedlichen Protagonisten geschildert, wodurch innere und äußere Konflikte messerscharf, ehrlich und schmerzhaft zur Geltung kommen.
Die Frage nach dem Sinn und der Sinnlosigkeit des Lebens, nach Gerechtigkeit, nach Moral und Ethik wird in den Mittelpunkt gestellt. Eine Antwort darauf zu finden, ist dabei jedem Leser selbst auferlegt, denn es gibt kein schwarz und kein weiß. Es gibt nur einen undurchdringlichen grauen Schleier aus Hoffnung, Angst und Ungewissheit.

Es werden Eltern gezeigt, die wie Löwen kämpfen und deren Herz dennoch entzwei bricht. Es werden Kinder beschrieben, die für sich selbst einstehen und erhört werden möchten. Es wird eine Familie fokussiert, die sich samt Narben und Tränen offenbart. Auch wenn die Handlung fiktiven Ursprungs ist, so sprüht dieses Drama an Authentizität, die einem den Atem stocken lässt.

Mich hat die Geschichte der Fitzgerald-Schwestern bis ins Mark bewegt. Als Leser wird man direkt an die Seite der Figuren katapultiert, sodass man mit ihnen leidet und bangt, lächelt und glaubt.

F★ZIT: Mitreißend. Bittersüß. Menschlich. 


Mittwoch, 19. September 2012

[Rezension] Méto. Das Haus (Yves Grevet)

Yves Grevet: Méto. Das Haus 

Zu diesem Jugendbuch kam ich durch eine Leserunde auf LovelyBooks. Unter gewöhnlichen Umständen hätte ich tendenziell eher weniger zu einem solchen Buch gegriffen, doch ich bin sehr froh, jene Leseerfahrung gemacht haben zu dürfen.
Schon der Beginn der gesamten Méto-Trilogie betont das Spezielle und (noch) Undefinierbare, das sich wie ein roter Faden durch die Geschichte zieht.


~ Rezension ~

Die Vergangenheit liegt im Nebel, die Zukunft ist ungewiss.

Der junge Méto lebt mit 63 weiteren Jungen ein diszipliniertes, arbeitsames und vollkommen isoliertes Leben unter Aufsicht der herzlosen Cäsaren. In dem Haus, das er noch nie verlassen, herrscht ein Regime aus Strenge, Drill und Züchtigung; Aufbegehren wird nicht geduldet; Ahnungslosigkeit unter den Kindern gezielt aufrechterhalten.
Eines Tages beschließt Méto, die düsteren Geheimnisse des Hauses und seiner Herrscher aufzudecken. Jetzt gilt es, sich gegen Misstrauen und Verrat, Unterdrückung und Manipulation zu stellen. Allein - eine unlösbare Aufgabe, gemeinsam mit Freunden - der Kampf ihres Lebens. Doch wem Méto in diesem Kampf wirklich vertrauen kann, bleibt lange im Verborgenen.

Méto. Das Haus sorgte im Ursprungsland Frankreich für riesige Erfolge und ist der spannende Einstieg in eine Triologie, die noch vieles verspricht.
Mich hat vor allem die detailgetreue Beschreibung von Gewalt, Schrecken und Bestrafung berührt und erschreckt. Das Haus ist eine eigene Welt, in der Unterdrückung und übersteigerte Disziplin an der Tagesordnung sind. Kein Wenn, kein Aber sind geduldet. Beängstigend, doch leider auch in der wahren Welt in manchen Gesellschaftsordnungen nicht ganz fremd.
Yves Grevet schafft mit Méto einen mutigen, trotz allem weltoffenen (wenn auch bisher eher oberflächlich beschrieben) Protagonisten, der zu zweifeln beginnt und frei sein möchte. Ich denke, Méto kann durchaus als Symbolfigur betrachtet werden.

Ein Buch, dessen lebendige und zugleich herbe Handlung bewegt und insbesondere Jungen ansprechen dürfte. Ein Buch, das hoffen lässt und mit einem sehr offenen Ende unbedingt auf die Fortsetzungen neugierig macht.

F★ZIT: Bezeichnend. Zweifelnd. Initiierend.


Dienstag, 18. September 2012

[Rezension] Pinguinwetter (Britta Sabbag)

Britta Sabbag: Pinguinwetter 

Ein Fragefreitag bei LovelyBooks bescherte mir diesen temperamentvollen Roman von Britta Sabbag. Denn ich war einer der glücklichen Teilnehmer, die ein handsigniertes Exemplar der fröhlich-drolligen Komödie gewonnen haben. Nicht schlecht! 
Für mich ist "Pinguinwetter" (erschienen im Bastei Lübbe Verlag) eine muntere Geschichte, die reges Schmunzeln und Kopfschütteln mit sich bringt. Wie ein rauschender Bergquell an einem sonnigen Nachmittag erfrischt dieser Roman.


~ Rezension ~

Glück auf Umwegen … ach, tatsächlich?

Sie hat das große Karriereziel in greifbarer Nähe, fühlt sich motiviert. Doch da hat Charlotte die Rechnung ohne ihren Chef gemacht. Plötzlich steht sie arbeits- und damit perspektivenlos mitten im Leben. Um ihr persönliches Desaster perfekt abzurunden, kommen eine fehlende feste Beziehung, eine Mutter auf Selbstfindungstrip, liebenswert abgedrehte Freunde sowie ein hyperaktives Patenkind hinzu. Ganz zu schweigen von diesen stets wiederkehrenden peinlichen Zufallsbegegnungen mit Eric, dem charmanten alleinerziehenden Vater.
Frustriert vergräbt sich Charlotte. Wenn sie sich doch vor die Tür wagt, stolpert sie garantiert kopfüber in ein neues ideal ausgerichtetes Fettnäpfchen. Als sich ihre Mutter dann allerdings aus der U-Haft in Grönland meldet und um eine Auslösung bittet, setzt Charlotte alles auf eine Karte …

Quietschlebendig und erfrischend sprudelnd kommt dieser Roman von Britta Sabbag daher.
Die Ironie des Lebens wird auf charmantem Wege auf die Spitze getrieben, wobei eine humorvolle Sichtweise stets im Vordergrund steht.
Mich hat insbesondere das immer wieder aufgegriffene ungünstige Timing der tollpatschig bis eigenwillig gezeichneten Figuren unterhalten, welches Kuriositäten und Missverständnisse wie Perlen aneinanderreiht. 
Als weiteren Pluspunkt empfinde ich den heiteren Mix aus lebensechten Momenten und herrlich überschäumenden Situationsbeschreibungen. Einerseits fühlt man sich ans wahre Leben und eigens gemachte Beobachtungen und/ oder Erfahrungen erinnert; anderseits kommt es einem vor, als sei man direkt und hautnah in eine nicht enden wollende Schleife aus guter Unterhaltung versetzt worden.
Hinzu kommt, dass ernsthaft zu lösende Probleme fokussiert und dann durch einen tiefen Griff in die Klischeeschublade ergänzt und geschickt flockig abgerundet werden.

Insgesamt ist Pinguinwetter eine warme und zugleich prickelnde Komödie, die souffléartige Leichtigkeit und auch Stärke beinhaltet und vermittelt. Amüsante Unterhaltung von Anfang bis Ende.

F★ZIT: Liebenswert. Köstlich. Chaotisch.


Montag, 17. September 2012

[Buchpost] Aller guten Dinge sind drei

Das zurückliegende Wochenende brachte einen gehörigen Schwung an Buchpost mit sich. Eine Tatsache, über die sich jeder Lesewütige nur freuen kann. 

Okay, dann fasse ich kurz einmal zusammen, welch bunt gemischte Post mich errichte. 

Das erste Päckchen beinhaltete eine tolle Zusammenstellung an Goodys von LovelyBooks. 
Karla hat auf meine Anfrage nach einer Leseprobe zu einem der bald im blanvalet Verlag erscheinenden Buch hin, gleich eine unerwartet reichhaltige Stöberkost in einen Umschlag gepackt und auf den Weg geschickt. Daher erreichten mich gleich mehrere Leseproben, die sehr besonderen LovelyBooks-Eselsohren sowie andere kleine Extras. 
Echt genial! Lieben Dank dafür! 

Weiter geht's. Dann trudelte ein Päckchen vom Insel Verlag ein. Dieses brachte mit das Exemplar von Zurück auf Glück von Patricia Marx ein, zu welchem ich durch eine Testleserunde bei Vorablesen kam. 
Ein erster Blick ins Buch lässt einen nicht unbedingt konventionell gehaltenen Schreibstil samt außergewöhnlichem Format. Ich bin gespannt. 

Das dritte Päckchen hielt mein frisch gedrucktes Exemplar von Das Konzert von Eva Breunig in petto. In dieses von SCM Hänssler Verlag publizierte Jugendbuch darf ich im Rahmen einer auf LovelyBooks durchgeführten Leserunde hineintauchen. 

So weit, so gut. Jetzt gibt's demnach für die kommenden Tage einiges zu lesen. Worauf warte ich also noch?

Ach ja, und, nein, ich rezensiere bisher nicht hauptberuflich, auch wenn sich dieser Eindruck momentan bei einem Blick auf Schreibtisch und Bücherregal bei mir daheim durchaus einschleichen könnte. Aber wer weiß, was nicht ist ... Dafür ist's eben eines der wundervollsten Hobbys überhaupt, finde ich.


[Rezension] Ich bin dann mal weg (Hape Kerkeling)

Hape Kerkeling: Ich bin dann mal weg 

Meine Vorliebe für (Selbst-) Ironie und unterhaltsamen Witz ließ es logisch erscheinen, mich dem von Hape Kerkeling selbst eingelesenen Hörbuch seiner bewegenden Reise entlang des Jakobswegs zu widmen. Eine Entscheidung, die ich jederzeit erneut treffen würde, keine Frage.

Auf einzigartige Weise werden einem Land und Leute, menschliche Stärken und Schwächen, persönliche Ziele und Entbehrungen, allgemeingültige Weisheiten und niemals verlorener Humor nahe gebracht. Überaus empfehlenswert!


~ Rezension ~

Eine Reise mit und zu sich selbst …

Im Sommer 2001 tritt Hape Kerkeling nach gesundheitlichen Problemen seine ganz persönliche Pilgerreise entlang des Jakobswegs an: Von Sait-Jean-Pied-de-Port soll ihn eine lange beschwerliche und zugleich unheimlich stärkende Wanderung nach Santiago de Compostela geleiten. Über Stock und Sein, bergauf, bergab, durch kalte Nebelschwaden und gleißenden Sonnenschein führt die Pilgerreise, auf der Hape sowohl die absolute Einsamkeit als auch die heitere Gesellschaft besonderer Menschen zu schätzen lernt.
Was anfangs niemand vermutet hätte (am wenigsten wohl er selbst), geschieht: Er erreicht innerlich gewachsen und nach nahezu 800 km voller Entbehrung und Zweifel, Harmonie und Lebensfreude tatsächlich sein Ziel.

Hape Kerkeling schildert mit der gewohnten Portion Humor und Selbstironie die emotionalen Höhenflüge und tiefen Täler, die das Pilgern mit sich bringt. Die Suche zu sich selbst, kann durchaus strapazieren und Grenzen aufweisen. Umso befreiender ist es jedoch, am Ende einer langen Reise gestärkt und um tausend kleine Lebenserfahrungen bereichert den Jakobsweg hinter sich lassen zu können.

Mich begeistert dieses Hörbuch immer wieder. Schon allein, weil ich Hape Kerkelings Erzählweise sehr gern mag: unbeschwert und selbstkritisch, gefühlsbetont und ehrlich, reflektierend, ermutigend, zum Schmunzeln bringend. Kerkeling beweist, dass das Pilgern kein Pappenstiel, aber ebenso kein Ding der Unmöglichkeit ist.

Manchmal findet man, was man sucht. Und manchmal findet man überraschend etwas ganz anderes. So oder so ähnlich gestaltet sich wohl der Grundtenor dieses Perspektiven offenbarenden Erfahrungsberichtes.

Ich bin dann mal weg — durch und durch ein sehr erfrischendes, herrlich humorvolles und wirklich unterhaltsames (Hör-) Buchvergnügen. Denn selten wird das Nachdenkliche und Erdende mit mehr Persönlichkeit und Originalität versehen!

F★ZIT: Kraftvoll. Inspirierend. Witzig.