"Wer bereits als Kind die Welt zwischen den Zeilen für sich entdeckt, geht auch später gern als Abenteurer durchs Leben." {Creativity First}
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Dienstag, 21. Juni 2016

[Neu im Regal] Aus Liebe und Ehrlichkeit zum Leben

Auf The Honest Life von Jessica Alba bin ich wirklich gespannt. Die Schauspielerin und Umweltaktivistin ist nicht nur Mitbegründerin ihres eigenen Unternehmens, The Honest Company, sondern eben auch Botschafterin eines gesunden Lebens und verantwortungsbewussten Miteinanders.

Die Geschichte, die Jessica Alba zu erzählen hat, dürfte interessant sein. Denn hier schreibt nicht der Hollywoodstar, sondern eine Frau und Mutter, der das Wohl ihrer eigenen Familie ebenso am Herzen liegt wie das ihrer Mitmenschen sowie der Welt, in der sie lebt.

Eine Thematik, für die ich stets zu begeistern bin. Daher kann ich es kaum erwarten, mich dieser ehrlichen Lektüre zu widmen ...


Dienstag, 17. Mai 2016

[Rezension] Fairarscht (Sina Trinkwalder)

Sina Trinkwalder: Fairarscht 

Seit ich das erste Mal von Sina Trinkwalder und ihrem wunderbaren Unternehmen manomama gehört hatte, war ich aus vielerlei (persönlichen) Gründen Fan. Genauso erging es mir mit dem geschriebenen Debüt der nachhaltigen Unternehmerin: Wunder muss man selber machen. 

Nun brachte Sina Trinkwalder ihr zweites Buch in unsere Bücherregale. Einmal mehr eine vielversprechende, schonungslos kritische, aber vor allem Hoffnung gebende Lektüre. Klar, Innovation und Wachstum sind erstrebenswert. Doch niemals darf der Verfall von Moral, Menschlichkeit und Verantwortungsbewusstsein gegenüber den nachfolgenden Generationen der dafür zu zahlende Preis sein! 

Ein großes grünes Dankeschön an den Knaur Verlag für das mir zugesandte Rezensionsexemplar!

Cover: Knaur


~ Rezension ~

Mehrwert in Reinkultur

Unser regionaler (und globaler) Konsum muss bewusster, nachhaltiger und, damit einhergehend, auch unversiegelter werden! Dafür plädiert Sina Trinkwalder, die erste Social Business Unternehmerin Deutschlands, unmissverständlich. Dass jeder individuelle und noch so kleine Schritt genau in die richtige Richtung führt und dass hingegen große Greewashing-Kampagnen und viele international agierende Runde Tische zu weiten Teilen einzig dem guten Gewissen und den übervollen Konten der Wirtschaft zugute kommen, belegen die Ausführungen dieses Werks.

Noch nie war die Gesellschaft so aufgeklärt wie heute. Uns stehen rund um die Uhr Informationsflüsse zur Verfügung, aus denen wir fischen können. Aber offensichtlich geht mit ebenjener Reizüberflutung auch eine gehörige Verklärung einher. Oder aus welchen Gründen gelingt es der Wirtschaft immer leichter, uns Konsumenten um den Finger (den ach so grünen Daumen) zu wickeln? Genau dieser Entwicklung geht Sina Trinkwalder in ihrem zweiten Buch, Fairarscht, investigativ auf die Spur.

Wir leben in einer Zeit, in der die Auswahl an guten Produkten schier unerschöpflich scheint. Da müssen wir uns doch nur einmal die Vielfalt an Siegeln und Zertifizierungen anschauen, die sich auf den Produkten — vom Joghurt bis zum Holzregal — tummeln. Eben! Schauen wir einmal genauer hin! Dazu fordert die Autorin ausdrücklich auf. Denn unter der Oberfläche all der als "absolut fair" gehandelten Waren tut sich in einer allzu mächtigen Überzahl ein Abgrund auf, der unfairer nicht sein könnte. Statt der werbewirksam suggerierten Absicherung von Existenzgrundlagen und der Erhaltung von Biodiversität geschieht das Gegenteil: Es findet Raubbau allererster Güte an Mensch und Natur statt. Ein "Siegel", dessen bitterer Beigeschmack den Konsumenten, die um diese Missstände wissen, nachvollziehbar übel aufstößt. 


Sina Trinkwalder gibt den Lesern mit ihrem neusten Buch einen Augen öffnenden Leitfaden in die Hand, der mit berechtigtem Nachdruck dazu auffordert, selbst viel konsumkritischer hinter Herkunft, Entstehung und Qualität von Produkten zu schauen. Dabei macht sie nicht Halt davor, ihre eigenes Konsumdenken reflektierend in die Waagschale zu werfen. Prioritäten gilt es zu verschieben! Ich bin begeistert. Regionale Wertschöpfung, soziale Verantwortung, ökologische Verträglichkeit müssen das Streben nach dem 24/7 befriedigten "Neuer, Schöner, Hipper" vom Thron stoßen. Daran führt kein Weg vorbei! 

In ihrem Anliegen beweist Sina Trinkwalder eine bemerkenswerte Unnachgiebigkeit, die ansteckend ist. Es bleibt, zu unserem aller langfristigen Wohlergehen auf dieser Erde zu wünschen, dass es viele clevere Menschen/Leser gibt, die sich nicht (länger) fairarschen lassen.

F★ZIT: Instruktiv. Holistisch. Nachhaltig.


Mittwoch, 22. Januar 2014

[Neu im Regal] Moderne Wunder von wunderbarer Qualität


Seit ich im vergangenen Jahr mehr oder minder durch einen glücklichen Zufall auf Sina Trinkwalders Buch Wunder muss man selber machen gestoßen bin, verfolge ich die Geschichte einer der wohl ambitioniertesten Unternehmerinnen Deutschlands mit großer Begeisterung. 

Denn mit ihrem Unternehmen manomama, dem ersten Social Business der Textilbranche, setzt Sina Trinkwalder Zeichen. Sie hat den Beweis angetreten, dass es sehr wohl möglich ist, nicht nur von (ökologischer, sozialer und ökonomischer) Nachhaltigkeit zu sprechen, sondern diese tatsächlich mit Überzeugung und vehementer Konsequenz zu leben. 

Für mich persönlich zählt manomama zu der Crème de la Crème der Best Practice Beispiele aus der realen Welt. Dass der Weg nicht steinig ist, wäre vermessen zu sagen. Doch dass er sich über alle Maßen lohnt, das unterstreichen Sina Trinkwalder  und ihr Team seit der ersten Stunde. Hier wird weder Seemannsgarn noch Stroh zu Gold gesponnen. Hier wird schlichtweg ehrlicher Handarbeit Herz und heimische Qualität verliehen.

Diese Gründe spielen nun mit meiner absoluten Vorliebe für Stofftaschen (ich mag aus vielerlei Gründen schlichtweg keine Plastikbeutel!) hervorragend  zusammen. Denn manomama hat nicht nur hochwertige und vor allem maßgeschneiderte Bekleidung im Repertoire, sondern eben auch Stofftaschen. Also dachte ich mir: "Muss ich haben!" Gedacht, getan. Bestellung getätigt und wenige Tage später in Empfang genommen. Perfekt!

Weshalb ich euch dies nun erzähle? 

Nun, a) möchte ich unterstreichen, dass Sina Trinkwalders Buch nicht nur lesenswert, sondern durchweg inspirierend ist, b) glaube ich, manomama ist ein "modernes Wunder", über das gesprochen werden muss und c) wollte ich zeigen, wie einfach es im Grunde ist, selbst einen kleinen (und dabei echt stilsicheren) Beitrag zum nachsichtigeren Umgang mit unseren natürlichen, personellen und finanziellen Ressourcen zu leisten.