"Wer bereits als Kind die Welt zwischen den Zeilen für sich entdeckt, geht auch später gern als Abenteurer durchs Leben." {Creativity First}

Freitag, 16. November 2012

["Grünes Kochen"] Fruchtig durch den Herbst

Nachdem es mir Das Grüne nicht nur vegetarische Kochbuch von Dagmar von Cramm bereits nach einem ersten Blick angetan hatte, musste ich mich bei nächstbester Gelegenheit - sprich der Praxistaufe -  doch gleich einmal von diesem Eindruck überzeugen. 

Dafür wählte ich mir die Karamellapfelspalten aus. Dieses Rezept schien mir für den Einstieg absolut geeignet zu sein: 

Es zählt zur Rubrik der Herbstgerichte - gehört also zur saisonalen Küche 
Gartenäpfel stehen in meiner Gunst von Natur aus hoch im Kurs 
Ein schnell zuzubereitendes, wohlschmeckendes Dessert ist immer willkommen 

Aus eigener Erfahrung kann ich die Karamellapfelspalten nun wahrlich empfehlen. Das Gesamtpaket stimmt: die Zutaten sind rasch bei der Hand, die Zubereitung ist vollkommen unkompliziert und der geschmackliche Effekt ist stimmig.

Die warmen karamellisierten Apfelspalten habe ich zusammen mit einer Quarkcreme serviert, denn dieser Kontrast zwischen warm und kalt sowie zwischen zuckersüß, säuerlich-fruchtig und cremig-naturell ist eine sehr empfehlenswerte Kombination. Ein echtes Schmankerl, um eine Menüfolge gelungen abzurunden.



Donnerstag, 15. November 2012

[Buchpost] Wohlschmeckende Kost - in jeder Hinsicht

Zwei weitere Leckerbissen - im doppelten Sinne - habe ich kürzlich im Empfang nehmen dürfen.

Bei dem ersten Buch handelt es sich um einen nordischen Roman von Elfie Ligensa. Mittsommersehnsucht - ein Buch, das am 09. November 2012 in Deutschland erschienen ist, darf ich für vorablesen.de testlesen. 
Auf die Mischung aus Romantik, Spannung und hinreißender skandinavischer Kulisse freue ich mich jetzt bereits. 

Des Weiteren - ich bin schlichtweg begeistert - habe ich von LovelyBooks ein Exemplar des mehr als begehrten Das Grüne nicht nur vegetarische Kochbuch von Dagmar von Cramm erhalten. Was für ein Schmankerl! 
Dass nicht nur gesund gekocht, sondern auch über den richtigen (den nachhaltig wirkungsvollen) Umgang mit Zutaten und Ressourcen nachgedacht werden sollte - besser noch: muss - wird in diesem Buch sehr schön demonstriert und illustriert. Und dass das mit einer Steigerung des Genuss' und keinesfalls mit einem Verzicht irgendeiner Art einhergeht, versteht sich schließlich von selbst. In diesem Sinne: An die Kochlöffel, fertig, guten Appetit!


Dienstag, 13. November 2012

[Geschenkidee] Weihnachten in Sicht (Teil 2)

Schon bemerkt: Mittlerweile sind es nur noch sechs Wochen bis wir mitten im weihnachtlichen Festtagsrummel stecken. Jetzt wird es doch wirklich Zeit, sich über die eine oder andere Geschenkidee oder möglicherweise auch die eigene Wunschliste Gedanken zu machen. 
Dafür habe ich hier eine zweite bunte Mischung an potentiellen Präsenten zusammengestellt, bei der hoffentlich für so manchen bekennenden Freund von weihnachtlichen Vorfreuden etwas dabei sein könnte. Aber seht selbst, was mein Vorschlag eines Familienwunschzettels in dieser Woche in petto hat: 

✓ Für Fantasyleser: Tintenherz von Cornelia Funke
✓ Für Reiselustige: Am schönsten Arsch der Welt von Bernhard Hoëcker und Tobias Zimmermann
✓ Für jugendliche Leser: Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern von Natalie Standiford
✓ Für Fans packender Familienschicksale: Beim Leben meiner Schwester von Jodi Picoult
✓ Für Weihnachtsliebhaber im großen Stil und humorvolle Romantiker: Tatsächlich ... Liebe (Film) von Regisseur Richard Curtis

Viel Vergnügen bei der alljährlich wiederkehrenden Qual der Wahl!


Montag, 12. November 2012

[Rezension] Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern (Natalie Standiford)

Natalie Standiford: Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern 

Von den Buchbotschaftern wurde mir dieses Jugendbuch, das seit Anfang November 2012 auf dem deutschen Buchmarkt erhältlich ist, zur Verfügung gestellt. Exzellent! Dem Carlsen Verlag ist damit ein weiteres Mal ein großer Wurf gelungen - so meine Meinung. 
Schon Cover und Ausgestaltung des Buches sind einen Blick wert. Traumhaft! Addiert man anschließend noch die vergnügliche Geschichte selbst hinzu, ergibt sich für mich ein rundum griffiges Goldstück, welches ich in meinem Bücherregal nicht mehr missen möchte.


~ Rezension ~

Bist du bereit, die Konsequenzen der eigenen Missetaten zu tragen?

Es ist Weihnachten und somit sollte es die besinnlichste Zeit des Jahres sein. Doch nicht für die Familie Sullivan. Denn das herrische Oberhaupt, Großmutter Almighty, ist zutiefst verärgert über das Verhalten ihrer Familie. Nun droht sie damit, die gesamte Familie aus ihrem Testament zu streichen, sollte die beschuldigte Partei nicht bis zu Silvester ein ehrliches Bekenntnis bei ihr einreichen.
Die Familie bangt, da nun ein reichliches Erbe auf dem Spiel steht. Daraufhin entschließen sich die drei Enkeltöchter – Norrie, Jane und Sassy – Reue für ihr vermeintlich unlöbliches Verhalten zu zeigen. Doch inwieweit haben eine erste große Liebe, ein Blog und eine übersinnliche Kraft Almighty tatsächlich erzürnt? Und welche Buße erweicht das Herz der Grande Dame der Familie Sullivan wirklich?

Mit Die Bekenntnisse der Sullivan-Schwestern gelingt es Natalie Standiford, einen herrlich erquickenden Lesegenuss zu schaffen, der insbesondere auf die jugendliche Zielgruppe zugeschnitten ist.

Das Buch umfasst drei große Einzelgeschichten, die den drei Bekenntnissen der Schwestern entsprechen.
Insgesamt ist der Grundtenor des Buches eine kunterbunte Mischung aus Witz und Ironie, Klischeehaftigkeit und Groteskem. Dabei werden die unterschiedlichen liebenswerten Charaktere sehr präzise herausgearbeitet. Diese umfassen eine Bandbreite, die die ernsthaft pikierte Großmutter, den gutmütigen Vater und die aufmüpfige Enkeltochter einschließt.
Der Erzähl- und Schreibstil ist ebenso vielseitig und reicht von jugendlich-frech bis zu bedacht-gewählt – je nach Temperament der Enkeltochter, die das Bekenntnis verfasst hat.

Die Handlung kann als pfiffiges Potpourri gesehen werden, das auf Familienanekdoten und Gedankengängen beruht, die das Kopfkino des Lesers ohne Schwierigkeiten in Schwung bringen. Ich fühlte mich, als würde ich direkt ins Wohnzimmer der Sullivans schauen und Jane beim Bloggen oder Norrie bei den Ballvorbereitungen über die Schulter sehen.
Der Autorin gelingt es durch eine wunderbar bildhafte und typisch jugendliche Ausdrucksweise, schlagkräftig, einfühlsam und nachdrücklich zugleich zu unterhalten. 
Dies wird mit einer Prise Überzogenheit, Situationskomik sowie einem kurzen, aber umso wirkungsvolleren Twist gegen Ende kombiniert. Nach all dem Spannungsaufbau hin zum Finden der Sünde, die für Almightys Gram gesorgt hat, empfand ich die verhältnismäßig kleine (und überraschende) Aufklärung als zielsichere Pointe. Sie unterstreicht für mich den erfrischenden Stil des gesamten Buches.

Wer von Familiengeheimnissen, die in einen ulkigen Kontext gebettet sind, und von fabelhaft individuell gezeichneten Figuren nicht genug bekommen kann, muss diese Bekenntnisse der etwas anderen Art schlicht und ergreifend lesen.

F★ZITExtravagant. Illustrativ. Schmissig.


Sonntag, 11. November 2012

[Sonntagsbrunch] Am 11. November 2012


Mit etwas Fantasie lässt sich im ganz Alltäglichen Erstaunliches entdecken.
Wir müssen uns nur die Zeit dafür nehmen!

~ eingefangen in der Otamure Bay (Neuseeland) ~


Samstag, 10. November 2012

[Buchpost] Einladung nach Italien & Uganda

Gleich zwei literarische Tickets, um in die Welt zu reisen, erreichten mich in letzter Zeit. Was dahinter steckt? Dazu an dieser Stelle mehr:

Ziel Nummer 1: Italien

Hier werde ich Caterina und Lorenzo begegnen. Zwei junge Menschen, deren Anziehungskraft zueinander von ihren Mitmenschen weder gern gesehen und schon gar nicht geduldet wird. 
Auf eine gefühlvolle, tiefgründige Geschichte bin ich gespannt, wenn ich Andrej Longos Das Sonnenblumenfeld, ein Roman, der im Oktober 2012 erschienen ist, jetzt vor mir sehe.

Ziel Nummer 2: Uganda

Dank einer Leserunde bei LovelyBooks darf ich nach Afrika reisen. 
Andreas Klotz und Stephan Martin Meyer  verfassten mit Mondberge einen Thriller, der schon auf den ersten Blick den Eindruck eines echten Schwergewichts macht. Dieses seit dem 03. November 2012 erhältliche Buch verknüpft Fantasie mit einheimischen Mythen und herber Realität, wobei Themen wie die bedrohten Berggorillas und als Soldaten missbrauchte Kinder aufgegriffen werden. 
Bereits im Vorfeld berührt mich dieses Buch, hinter welchem eine ganzheitliche Kampagne zum Artenschutz, deren Wichtigkeit ich allein aus privatem Interesse unbedingt erwähnen und hervorheben möchte, steht.


Freitag, 9. November 2012

[News] Creativity First goes Twitter

Ein neues Kapitel wird aufgeschlagen: Es ist an der Zeit, in kreativer Hinsicht ein klein wenig zu expandieren. Und nein, ein Börsengang wird das Ganze nicht. Man könnte es dennoch mit der Zeile „zu neuen Ufern aufbrechen“ überschreiben oder gar noch treffender und bildlich gesprochen als „Umherflattern und ins Gezwitscher der virtuellen Welt einstimmen“ betiteln. Was sie uns wohl damit sagen möchte? Weniger kryptisch und sehr simpel heißt's, Creativity First ist ab jetzt auch auf Twitter aktiv und kreativ.

Tatsächlich! Nachdem mich die Vielseitigkeit und der Nachrichtenwert dieser Plattform überzeugt haben und ich sowieso allem, was mit der Tätigkeit des SCHREIBENS zu tun hat, grundsätzlich sehr aufgeschlossen gegenüberstehe, darf ich diesen Einstand verkünden. 
Außerdem bietet diese Art der Plattform mir als Leser selbst eine einfache und eingängige Möglichkeit  den Blogs, Autoren, Verlagen & Co. zu folgen, die ich mag. Wieso also den lieben Besuchern von Creativity First nicht ein ähnliches Vergnügen gestatten? Hinzu kommt, klar, dass derjenige der bloggt, sich nur schwerlich das Mikrobloggen entgehen lassen kann, oder? 

Fühlt euch jetzt, hier und fortan herzlich eingeladen, meinen Blogneuigkeiten und -nachrichten gern auf Twitter zu folgen. Ich freue mich über jeden Leser!

Ach ja, eine Anmerkung hätte ich noch. Diese betrifft die Sprachwahl der Creativity-First-Gezwitschers. Nach einer Weile des Hin- und Herüberlegens habe ich mich entschlossen, meine Tweets auf Englisch zu verfassen. Aus welchem Grund? Nun, ich weiß von einigen (bzw. einigen mehr) internationalen Besuchern meines Blogs, denen ich auf dieser Weise ein Stückchen entgegenkommen möchte. Ich hoffe, ihr empfindet das als wenig verwerflich. Das wünsche ich mir jedenfalls.

Okay, soviel zur „Blogexpansion“ des Tages. Wer mag, darf sich angesprochen und mit ins Luftschiff geholt fühlen. Ich bin auf diese literarische Reise in luftiger Höhe der virtuellen Welten gespannt. Lasst und losflattern!