"Wer bereits als Kind die Welt zwischen den Zeilen für sich entdeckt, geht auch später gern als Abenteurer durchs Leben." {Creativity First}
Posts mit dem Label Kurzgeschichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kurzgeschichte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 8. November 2016

[Rezension] Highschool Halloween (Sandra Pulletz)

Sandra Pulletz: Highschool Halloween 

Da Jugendliteratur eines meiner (gegenwärtig) bevorzugt gelesenen Genres ist, habe ich mich über die E-Mail von Autorin Sandra Pulletz und die damit verbundene Anfrage, ob ich vielleicht ihre neuste Kurzgeschichte lesen mag, gefreut und natürlich kurzerhand zugesagt. Mein Eindruck zu dem 35 Seiten umfassenden Werk? Nun, lest am besten selbst...

An dieser Stelle selbstverständlich noch einmal ein kürbisorange schimmerndes Dankeschön an die Autorin für die Übermittlung des E-Books!

Cover: Sandra Pulletz


~ Rezension ~

Eine schaurig-schöne Episode

Die lang herbeigesehnte Halloweennacht versetzt die Teenager an Avas Highschool in eine ganz besondere Aufregung. Denn nicht jeder darf zur exklusiven Halloweenparty in gruseliger Abgeschiedenheit kommen. Auch Ava selbst wünscht sich nichts sehnlicher, als die Einladung zur Nacht der Nächte endlich in Händen zu halten. Das allerdings aus einem vollkommen anderen Grund als all ihre Mitschüler...

Mit Highschool Halloween veröffentlicht Sandra Pulletz ihre erste Kurzgeschichte, die losgelöst von jeder Anthologie besteht und deren Worte rund um Halloween kreisen wie die Fledermäuse um die Turmspitzen auf dem Cover des Buchs. 

Aufgrund des von der Autorin gewählten Genres ist eine präzise Komprimierung von Charakter- und Kulissenbeschreibung, Handlung und Wortmalerei stilistische Grundlage des Geschehens. Jene Voraussetzung weiß Sandra Pulletz in ihrer Kurzgeschichte für sich zu kostümieren. Ohne tiefschürfende Umschweife, dafür mit den unverkennbaren Halloweenklischees und einem Hauch Magie hübsch verziert ist die Geschichte rund um Ava und ihre geheimnisvolle Mission ausstaffiert.

Die jugendlichen Figuren erfüllen ihre Rollen und fallen bisweilen fantasievoll aus selbigen. Das Setting lädt dazu ein, bei einem Blutorangenpunsch zu verweilen. Den aufgebauten Spannungsbogen und dessen Enthüllung könnte ich mir nur zu gut als Auftakt einer unterhaltsamen Jugendbuchreihe vorstellen.

Summa summarum eine Kurzgeschichte, die wohl für Halloweenfans wie gemacht ist und durchaus "Blut nach mehr lecken lässt".

FZIT: Findig. Atmosphärisch. Spritzig.


Dienstag, 14. Mai 2013

[Ich schreibe] "Abenteuer Südhalbkugel" (Teil 4)

Rückblende zum dritten Teil

Abenteuer Südhalbkugel (4)

 Ole –

Im ersten Sekundenbruchteil dachte ich, ich halluzinierte. Vor lauter positivem Schreck fiel mit beinahe das Stativ aus der Hand. Aus vier Metern Entfernung strahlte mich dieses unverkennbare Lächeln an, das mich schon bei der ersten Begegnung vereinnahmt hatte. Obleich ich jedoch gestehen muss, Helena schaute mir sehr verdutzt entgegen. Das verlieh dem Ganzen eine offensichtliche Komik. Aber Hand aufs Herz, ich blickte wahrscheinlich nicht intelligenter drein.
Ehrlich, diese Überraschung war gelungen. Sogar mehr als ich es mir hätte ausmalen können. Peng!

 Helena –

Wer hätte das geahnt? Ich traute meinen Augen kaum und meinen Ohren noch weniger, als ich mich selbst sagen hörte: „Ach herrje, jetzt hab ich gar nicht genügend Tomatensaft im Haus.“ Ehrlich, welch Begrüßung. Zu meiner Entschuldigung darf ich allerdings einwerfen, dass ich wahrlich überrumpelt war. Im gänzlich positiven Sinne. Peng!

Muss ich anfügen, dass uns an diesem Abend der komplette Vorrat an Tomatensaft meines Lieblingsitalieners gerade wie gerufen kam? Zur Feier des Tages stießen wir auf die wundervollste und zugleich kurioseste Verstrickung unseres Lebens dieses Mal mit Bloody Marys an.
Ich meine, Asterix und Obelix schwören auf ihren Zaubertrank, meine Oma Hermine ist von der Magie ihrer Honigmilch überzeugt und wir pochen seit unserer ersten prägenden Begegnung umso mehr auf die positive Wirkung von Tomatensaft. Immerhin stand dieser am Beginn einer fabelhaften Freundschaft, einmaligen Seelenverwandtschaft und starken Partnerschaft. Gibt es ein schlagkräftigeres Argument?


© Kora Kutschbach

Montag, 13. Mai 2013

[Ich schreibe] "Abenteuer Südhalbkugel" (Teil 3)



Abenteuer Südhalbkugel (3)

– Helena –

Als ich nach spektakulären acht Wochen voller atemberaubender Erlebnisse und herzlichster Gastfreundschaft zurückkam, vermisste ich das Kiwiland schon bevor ich überhaupt den Wohnungsschlüssel aus der Tasche gekramt hatte. Außerdem fühlte ich mich nach diesem Langstreckenflug wie gerädert, hatte mich doch eines dieser modernen Luxuspaare mit langwierigen Gesprächen über Glitzerhalsbänder für Hunde und Gurken-Joghurt-Gesichtsmasken vom Schlafen abgehalten. Ach ja, kein Vergleich zu der Unterhaltsamkeit und dem Humor in Oles Anekdoten.
Während ich meine angesammelte Post überflog, fielen mir augenblicklich die zahlreichen bunten Postkarten auf, die den Haufen aus größtenteils eintönig wirkenden Briefumschlägen belebten.
Oh mein Gott, ich mochte es kaum glauben. Ole hatte mir mehr als zwanzig Postkarten geschickt, auf denen er schrieb, dass er Wale beobachtet hatte; dass es sich während eines enormen Regengusses pitschnass in den nächst besten Unterschlupf geflüchtet hatte; dass er einen dreiviertel Cheesecake mit einem Mal ganz allein verdrückt hatte und glaubte, nun danach süchtig zu sein. Herrlich. Ich ließ alles stehen und liegen, schwang mich auf mein Bett und vertiefte mich in seinen Urlaubserinnerungen. Das alles kam mir gleichermaßen surreal als auch wunderbar vertraut vor. Beinahe als wären es gemeinsame Erinnerungen.

– Ole –

Nachdem ich das Aussteigerleben und die totale Freiheit im Land der langen weißen Wolke für drei Monate unheimlich genossen hatte, fühlte ich mich zurück in Schwerin ein wenig wie Falschgeld. Diese Hektik, diese Akkuratesse, diese Zugeknöpftheit. Nun, es nutzte alles nichts, denn irgendwie musste ich schließlich meine Brötchen als Werbefotograf verdienen. Daher nahm ich ohne langes Zögern gleich den Auftrag an, einen erkrankten Kollegen zu vertreten.
Dafür sollte ich für ein verlängertes Wochenende nach Erfurt fahren, wo ich für ein Hochglanz-Lifestyle-Magazin Fotos schießen würde. Nichts Aufregendes aber durchaus passabel. Fotos – mein täglich Brot. Erfurt – Moment mal. Wenn ich mich in letzter Zeit einer Stadt verschrieben hatte (im wahrsten Sinne des Wortes), dann doch wohl Erfurt. Immerhin hatte ich rund zwei Dutzend Postkarten in die thüringische Landeshauptstadt geschickt.
Super, ich würde dann vor Ort einfach schauen, wie sich das alles arrangieren ließ und spontan bei Helena an die Tür klopfen.

– Helena –

Einer meiner Kunden war über die von mir entworfene Innenausstattung seines Wohnzimmers derart ins Schwärmen geraten, dass eines dieser hippen Fühl-dich-rundum-wohl-Magazine eine komplette Dokumentation samt Fotoserie und Interview mit mir plante. Ich muss gestehen, das hatte schon etwas.
Ein wenig angespannt, dennoch voller positiver Vorfreude begab ich mich also an diesem Freitagmorgen in mein gemütliches Büro im Hinterhof einer kleinen Gasse. Ich bekomme zwar immer wieder zu hören, dass Büro und Gemütlichkeit so viel gemeinsam hätten wie Golfspielen und Naturschutz; ich wiederum denke, als Raumdesignerin wäre ich wohl unbrauchbar, wenn ich mein eigenes Büro nicht mit einem gewissen Touch gemütlichen Flairs versehen könnte.
Ich schüttelte gerade die letzten Kissen in den Korbstühlen in rechte Positur, als die dreiköpfige Abordnung des Magazins eintraf. Der engagierte Fotograf würde innerhalb der nächsten fünf Minuten eintreffen. Gar kein Problem.
Als es wenig später an der Bürotür klopfte und ein großer Mann mit professioneller Fotoausrüstung im Rahmen stand, fiel mir die Kinnlade komplett herunter.


 Fortsetzung folgt 
© Kora Kutschbach

Samstag, 11. Mai 2013

[Ich schreibe] "Abenteuer Südhalbkugel" (Teil 2)

Rückblende zu Teil 1

Abenteuer Südhalbkugel (2)

 Helena –

Herrje, ich wusste gar nicht mehr wie wunderbar es sich anfühlte, sich nach Herzenslust zu verquatschen. Schon hatte sich Ole vom Wildfremden mit den markanten Kulleraugen, dem verwegenen Haarschnitt und der sympathischen Stimme zu so etwas wie einem Freund entwickelt. Hätte nicht geglaubt, derart schnell Freundschaften zu schließen. Vielleicht bin ich manchmal schlicht zu vertrauensselig, vielleicht lag es am veränderten Luftdruck. Auf jeden Fall plauderten wir ununterbrochen und keiner von uns schien dessen müde zu werden. Ich denke, ich hatte bis dato nur selten solch unterhaltsame Gespräche geführt, ehrlich. Normalerweise bin ich diejenige, die den Dialog voranbringt. Was gelegentlich wahrlich ermüdend sein kann. Mag man mir das nun glauben oder nicht. Doch in diesem Fall waren zwei ebenbürtige Wortakrobaten aufeinander getroffen. Daher genoss ich es zunehmend, einfach nur Oles lebhaften Erzählungen zu lauschen.
Ehe wir es uns versahen, landeten wir zum Zwischenstopp in Singapur. Dabei hätte ich schwören können, wir hätten gerade einmal die Strecke Frankfurt (Main) – Rom zurückgelegt. Auf der zweiten Hälfte des Fluges bis nach Sydney fanden wir ebenfalls kaum in den Schlaf. Ich bemerkte mit einem Mal diese eigenartig belebende Elektrizität, die durch meine Adern zu pulsieren begann. Aus diesem Grund hätte ich schwerlich überhaupt ein Auge zubekommen. Inzwischen hatte ich Ole von meinem halben Leben erzählt und er berichtete mir ebenfalls von sich als wäre es das Selbstverständlichste der Welt. Hm, Vertrauensseligkeit oder Vertrautheit?

 Ole –

Glücklicherweise hatten wir denselben Anschlussflug von Sydney nach Auckland gebucht. Zufälle gibt’s. Irgendwie gelang es uns auch die Plätze so hin- und herzutauschen, dass wir für die verbleibenden drei Stunden nebeneinander sitzen konnten. Darauf einen Tomatensaft!
Mein anfänglicher Unmut hinsichtlich ausschweifender Gespräche hatte sich in Luft aufgelöst und ich genoss das ungezwungene, beinahe befreite Gefühl des Redens und Zuhörens. Hätte mir jemand vor Reiseantritt versichert, ich würde bei Ankunft in Neuseeland eine Freundschaft fürs Leben geschlossen haben, hätte ich jene Chance für äußerst belächelnswert gehalten. Klar, der übliche Plausch wäre mit Sicherheit drin gewesen, aber eine alles verändernde Schicksalsbegegnung wohl eher nicht.
In Auckland wurde mir dann doch leicht wehmütig ums Herz, hieß es jetzt Abschied nehmen von Helena. Sie flog weiter nach Wellington, während ich mich per Rad in den Norden begab. Schon schade. Vorher tauschten wir jedoch noch hektisch unsere Heimatadressen aus, sodass wir nach unserer Rückkehr einen Kontakt wieder aufnehmen konnten.
Irgendwie wusste ich jetzt bereits, was ich auf dem Rückflug vermissen würde.
Bis dahin schrieb ich Helena jedenfalls von meinen unzähligen Reisestationen eine Postkarte. Immerhin konnte sie sich annähernd vorstellen, von welchen überwältigenden Eindrücken ich sprach. Wieder eine Gemeinsamkeit …

 Fortsetzung folgt 
© Kora Kutschbach

Freitag, 10. Mai 2013

[Ich schreibe] "Abenteuer Südhalbkugel" (Teil 1)

Eine kurze Notiz vorausgeschickt: Bei der nun folgenden Kurzgeschichte handelt es sich um ein Fundstück aus meinem wohl gehüteten Nähkästchen kleinerer Episoden kreativer Blitzeinschläge. Nichts Vollkommenes, dafür etwas mit Herz und spontaner Inspiration Gespicktes. 
Gute Lese-Reise euch!

Abenteuer Südhalbkugel

– Helena –

Niemals hätte ich geglaubt, dass mich ausgerechnet meine zugegebenermaßen etwas spezielle Vorliebe für Tomatensaft an genau den einen Richtigen geraten lässt. 
Um ehrlich zu sein, kann ich, was diesen Punkt betrifft, getrost für uns beide sprechen. Auch Ole ist bis heute verblüfft und schwört seither auf die Magie des Tomatensaftes. … Es ist in Ordnung, runzeln Sie ruhig die Stirn, rümpfen Sie die Nase. Jene höflichen, dennoch bestimmten Grimassen sind überaus übliche Reaktionen, aber auf irgendein Geheimrezept, das Würze in unser Leben bringt, schwört schließlich jeder, oder? Nun, unsere Schwäche oder Stärke – je nach entsprechendem Blickwinkel – ist eben der Tomatensaft. Sei es wie es ist.

Okay, zurück auf Anfang. 

Für mich begann das große Abenteuer mit dem Gewinn einer Reise ans andere Ende der Welt: nach Neuseeland. Einen solchen Traumgewinn einzustreichen, ist allein schon ein unglaubliches Ding. Doch damit nicht genug, denn alles sollte noch viel verrückter werden.
Für mich kam damals, zum Jahreswechsel vor sieben Jahren, dieser Abstecher nach Neuseeland gerade recht. Ich arbeitete übermäßig hart, schlief wenig, aß ungesünder als es auf Dauer empfehlenswert gewesen wäre. Dafür war ich erfolgreich und zufrieden mit dem Erreichten. Nichtsdestotrotz war ich ebenfalls unglaublich müde. Das Leben als selbstständige Raumdesignerin zeigte mir eindeutig meine eigenen Grenzen auf. Punkt.
Aus diesem Grunde hatten meine besten Freunde in meinem Namen an diesem Gewinnspiel mit dem verheißungsvollen Titel Abenteuer Südhalbkugel teilgenommen. Vollkommen baff und wie paralysiert war ich dann, als ich tatsächlich eine achtwöchige Reise durch Neuseeland gewann. Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn! Von der Überraschung erholt schwebten mir eine Menge traumhafter Gedanken vor. Diese Auszeit kam wie gelegen … und schien ein Wink des Schicksals zu sein. Ich brauchte eine Veränderung. Oder, um es in meinem von der üblichen Berufskrankheit durchzogenen Jargon zu sagen, einen Tapetenwechsel.
Gott, war ich hibbelig, als ich in den großen Flieger in Frankfurt (Main) stieg. Ich nahm meinen Fensterplatz ein, zog meine Stiefel aus und wartete – gespannt wie der sprichwörtliche Flitzebogen – auf den Start.

– Ole –

Den Flieger nach Neuseeland betrat ich mit wahnsinniger Vorfreude auf das unglaublich Ungewisse im Gepäck.
Unmittelbar nach der traurigen Trennung von meiner Freundin fünf Wochen zuvor hatte ich beschlossen, einen unübersehbaren Schlussstrich zwischen meinem alten und meinem neuen Lebensabschnitt zu ziehen. Um diesen zu manifestieren, entschied ich mich für eine Radtour quer durch das Land der Kiwis. Spontan buchte ich mir einen Flug. Fernab von allem Vertrauten und umgeben von paradiesischer Kulisse würde ich ohne weiteres einen klaren Kopf bekommen können.
Als ich mich durch die Sitzreihen kämmte und schließlich meinen Platz erreichte, nickte mir eine junge Frau mit einem strahlenden, durchaus ansteckenden Lächeln freundlich zu. Ich grüßte zurück und stellte mich meiner Sitznachbarin vor. Ehrlich gesagt verspürte ich nicht sonderlich den Drang nach Smalltalk. Anderseits stand uns ein irrsinnig langer Flug bevor und wer weiß, vielleicht würde mich ein nettes Gespräch auf andere Gedanken bringen.
Wer hätte gedacht, dass uns dann ausgerechnet unser beider Vorliebe für Tomatensaft ins Gespräch bringen würde? Unglaublich. Denn Helena versicherte mir, sie liebe Tomatensaft und trinke diesen  nicht nur im Flugzeug hoch über den Wolken wie der Großteil der anderen Passagiere  für ihr Leben gern.
Im Nu waren wir beim Du und vertieften uns in die seltsamsten Gesprächsinhalte. Mein lieber Schwan, Helena hatte aber augenscheinlich auch einen Redebedarf. Allerdings erging es mir plötzlich ähnlich. Wir ergänzten uns einfach ziemlich ideal. Daher wunderte es mich nicht, dass wir uns von unseren Erwartungen an das gemeinsame Reiseziel Neuseeland über Helenas Schwäche für kunterbunt gepunktete Socken und meine total unüberhörbare Unmusikalität bis hin zur Analyse der Steven-King-Romane in jeglichem nur erdenklichen Thema verfingen. Dabei orderten wir einen Tomatensaft nach dem anderen und wurden nach dem achten oder neunten Glas leicht merkwürdig angesehen. Hey, das sollte uns nicht stören.

 Fortsetzung folgt 
© Kora Kutschbach